Big Data

Alibaba erweitert sein Cloud-Geschäft in Europa

Alibabas Unternehmenszentrale im chinesischen Hangzhou
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Alibabas Unternehmenszentrale im chinesischen Hangzhou
Der chinesische Internetgigant Alibaba stellt sich in Europa mit seinem Cloud-Geschäft breiter auf und wird die Big-Data-Lösung Maxcompute in der zweiten Jahreshälfte 2017 auf den Kontinent bringen. Unternehmen können dann auch hierzulande auf die intelligenten Dienste in den Bereichen Datenverarbeitung und -analyse bis hin zu Machine Learning zugreifen.
 Ähnlich wie Amazon bietet auch der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba eigene Cloud-Dienste an. Für seine Public-Cloud-Angebote nutzt der Konzern in Deutschland seit November 2016 ein Rechenzentrum von Vodafone. Wie Alibaba am heutigen Donnerstag den 15. Juni 2017 in Paris bekanntgegeben hat, soll das hiesige Angebot in der zweiten Jahreshälfte um den Big-Data-Dienst Maxcompute erweitert werden.


Maxcompute eignet sich zur Speicherung und Auswertung großer Datenmengen bis in den Petabyte-Bereich. Ein einzelner Maxcompute-Cluster kann laut dem chinesischen Unternehmen aus bis zu 10.000 Servern bestehen. Derzeit ist noch unbekannt, wie viel Geld Unternehmen für die Nutzung des Big-Data-Dienstes bezahlen müssen.

Das Cloud-Geschäft von Alibaba hat im letzten Fiskaljahr ordentlich zugelegt. 874.000 zahlende Kunden sollen das Angebot nutzen. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 513.000. Gleichzeitig stieg der Umsatz mit Cloud-Diensten um 121 Prozent auf 6,6 Milliarden Yuan. Das entspricht nach derzeitigem Stand etwa 870 Millionen Euro. Insgesamt betreibt die Alibaba Cloud 15 Rechenzentren in Asien, Australien, Nordamerika und Europa.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n.de
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