Big Data & IoT

Bosch geht strategische Partnerschaft mit Alibaba ein

Bosch möchte mit Alibaba vernetzte, smarte Geräte entwickeln
© Gerasch Communication
Bosch möchte mit Alibaba vernetzte, smarte Geräte entwickeln
Die Bosch-Gruppe will stärker mit Alibaba zusammenarbeiten, dem Betreiber eines fernöstlichen Amazon-Pendants. Dafür gehen die Unternehmen eine strategische Partnerschaft ein und planen, vor allem in den Bereichen Big Data-basiertes Marketing, Internet of Things und Omnichannel-Handel anzusetzen. Ein Ziel: Boschs Bekanntheitsgrad im Reich der Mitte vergrößern.
Die Bosch-Gruppe und der chinesische E-Commerce-Riese sind nicht erst vor Kurzem aufeinander aufmerksam geworden. Bereits seit 2010 verkauft Bosch über die Alibaba-B2C-Website "Tmall" seine Produkte. Dort hat das deutsche Unternehmen vier Flagship Stores, über die es beispielsweise Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und Automobilzubehör vertreibt.


Die künftige strategische Partnerschaft zwischen Bosch und Alibaba bezieht sich insbesondere auf die Bereiche Internet of Things, Cloud Computing und Künstliche Intelligenz, die Alibaba bedient. Zusammen streben die Unternehmen an, vernetzte, smarte Geräte zu entwickeln und gemeinsam die Bekanntheit von Bosch in China weiter voranzutreiben. Bereits im Jahr 1909 eröffnete Bosch sein erstes Verkaufsbüro in China. Inzwischen ist China der zweitgrößte Markt für Bosch außerhalb Deutschlands und der größte Wachstumstreiber. So trugen die Verkäufe in China 57,8 Prozent zu den Gesamtverkäufen im asiatisch-pazifischen Raum bei und machten 15,8 Prozent des weltweiten Gesamtverkaufs aus.

Auch speziell auf Tmall kommen die Geräte des deutschen Herstellers offenbar gut an: 2016 stieg der Bruttowarenumsatz von Bosch auf der Plattform um 60 Prozent auf mehr als 290 Millionen US-Dollar an. Außerdem war ein Bohrmaschinenmodell der deutschen Firma das meistverkaufte Produkt im Bereich Elektrowerkzeug. bre
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