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Der "AR Fashion Assist" soll den Modekauf im Internet erleichtern.
Demodern
Augmented Reality

Wenn das virtuelle Model durch die eigenen vier Wände läuft

Der "AR Fashion Assist" soll den Modekauf im Internet erleichtern.
Augmented Reality, also die erweiterte Realität, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem sinnvollen Feature für Smartphones entwickelt. Spätestens nach dem phänomenalen Erfolg des AR-Spiels Pokémon Go kommt die Technologie immer häufiger zum Einsatz, beispielsweise in den Apps von Ikea oder Mercedes. Nun soll sie sich auch in der Modeindustrie etablieren. Wie das aussehen könnte, zeigt nun die Digitalagentur Demodern.
von Giuseppe Rondinella Dienstag, 29. Mai 2018
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Jeder, der schon einmal Mode im Internet gekauft hat, kennt das Problem: Im Web sah die Hose auf den Bildern gut aus, doch zu Hause angekommen, will sie dann doch nicht wirklich überzeugen - und wird schließlich wieder zurückgeschickt. Abhilfe schaffen soll nun ein neues Augmented-Reality-Tool der Digitalagentur Demodern. Das Versprechen: Eine neue Art der Produktvisualisierung im Netz.

Mit dem sogenannten "AR Fashion Assist" können sich Nutzer beim Online-Shopping Kleidung mobil und ortsunabhängig von einem Model in Form einer virtuellen Modenschau präsentieren lassen. So erhält der Nutzer einen realistischen Eindruck davon, wie die Mode in Bewegung aussieht und wie einzelne Kleidungstücke in Kombination wirken. Außerdem kann der User an das Model heranzoomen und so beispielsweise Materialien aus der Nähe betrachten.

Die Technologie wurde in anderen Branchen bereits eingesetzt: Ikea launchte im September 2017 eine App, mit der Nutzer sich die Möbel aus dem Katalog virtuell in den eigenen vier Wänden platzieren konnten. Die einzelnen Items werden dreidimensional angezeigt und lassen sich je nach Bedarf vergrößern und verkleinern. Der Autobauer Mercedes und seine Agentur Antoni Garage hatten zum Launch der A-Klasse im April die Augmented-Reality-App "Mercedes cAR" ins Leben gerufen, mit der virtuelle Autos nach Wünschen konfiguriert werden können.

Wann der "AR Fashion Assist" von Demodern in die App-Stores kommt, ist noch unklar, noch handelt es sich um einen Prototypen. ron

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