Asus Zenfone AR

Dieses Smartphone hat sowohl AR- als auch VR-Technologien an Bord

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Das ist das Asus Zenfone AR
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Das ist das Asus Zenfone AR
Asus hat im Zuge seiner CES-Pressekonferenz in Las Vegas ein spannendes Oberklasse-Smartphone enthüllt: Das Asus Zenfone AR hat sowohl AR- als auch VR-Technologien an Bord – und stolze acht Gigabyte RAM.
Das auf der CES 2017 in Las Vegas vorgestellte Zenfone AR ist das erste Smartphone, das sowohl mit Googles 3D-Erfassungs-Technologie Tango als auch mit der neuen VR-Plattform Google Daydream ausgerüstet ist. Mithilfe der auf der Rückseite angebrachten Kamera-Sensor-Phalanx – bestehend aus einer 23-Megapixel-OIS-Hauptkamera mit Sonys IMX-318-Sensor, einer weiteren Kamera, die Tiefeninformationen erfasst und einem Bewegungssensor – kann das Smartphone Raum und Bewegung erfassen und auf dem Bildschirm anzeigen. Darüber hinaus kann es seine Umgebung in Echtzeit in 3D kartieren und virtuelle Objekte im Raum positionieren. Derzeit gibt es noch nicht viele Apps mit Tango-Support – mit einer könnt ihr einen Dinosaurier im Zimmer platzieren. Bisher war das Lenovo Phab 2das einzige Gerät, das Tango unterstützt.
Das Zenfone AR besitzt eine 23-Megapixel-Kamera und Support für Googles Tango-System
© Asus
Das Zenfone AR besitzt eine 23-Megapixel-Kamera und Support für Googles Tango-System
Das Zenfone AR ist nach Googles hauseigenen Pixel-Smartphones (Test) eines der derzeit wenigen Geräte, die mit der VR-Plattform Daydream kompatibel sind. Daydream ist Bestandteil von Android 7.1 Nougat. Das neue Asus-Smartphone lässt sich demzufolge mit Googles eigenem VR-Headset Daydream View (Test) nutzen. In unserem Test hinterließ Googles VR-Plattform einen äußerst positiven Gesamteindruck, wobei das Angebot an Apps noch ausbaufähig ist.

Asus: Zenfone AR


Da sowohl Tango als auch Daydream allerhand Rechenleistung benötigen, ist das Zenfone entsprechend ausgerüstet. Das 5,7 Zoll in der Diagonale messende Super-AMOLED-Display besitzt eine WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Der interne Speicher beträgt laut Asus 256 Gigabyte – die Übertragungsraten sollen dank UFS-2.0-Technologie auf SSD-Niveau liegen.
Als Prozessor kommt Qualcomms Snapdragon 821-SoC zum Einsatz, der von stattlichen acht Gigabyte unterstützt wird. Damit ist das Zenfone AR das erste Smartphone mit so viel Arbeitsspeicher. Interessantes Detail: Um das Zenfone AR im Daydream-Betrieb nicht übermäßig zu überhitzen, wie es beim Pixel der Fall ist, wird der Prozessor durch eine Verdampfungskammer (Vapor-Chamber) gekühlt.

Zur weiteren Ausstattung des 185 Gramm schweren und 8,95 Millimeter dicken Geräts gehören ein Fingerabdruckleser auf der Front, Dual-SIM-Support und ein USB-Typ-C-Anschluss. Der interne Speicher lässt sich per MicroSD-Karte erweitern. Asus hat sich bislang weder zu Preisen noch zur Verfügbarkeit in Deutschland geäußert. In den USA soll das Zenfone AR im zweiten Quartal 2017 erhältlich sein.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n.de
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