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Das Berliner Start-up Adjust drängt weiter in den US-Markt

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Die Gründer von Adjust
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Die Gründer von Adjust
Das Berliner Start-up Adjust prescht mit Hochdruck in den amerikanischen Markt: Der Adtech-Anbieter hat in den USA nicht nur seine Mitarbeiterzahl verdreifacht und die Standorte in San Francisco und New York ausgebaut, sondern auch Top-Manager abwerben können.

Innerhalb des vergangenen Jahres hat Adjust sein US-Team auf 25 Mitarbeiter vergrößert, erklärt CEO Christian Henschel. Der Grund: Der US-Markt mache mittlerweile 30 Prozent des Unternehmensumsatzes aus. Die Vergrößerung des Teams in San Francisco und New York stelle deshalb "eine strategische Initiative dar, unseren Marktanteil weiter zu vergrößern", so Henschel. In Übersee betreut Adjust 300 Kunden, darunter bekannte Namen wie Pinterest, Microsoft, Buzzfeed oder Uber. Hauptquartier bleibt jedoch nach wie vor Berlin, wo der Großteil des rund 125-köpfigen Teams sitzt.



Gleichzeitig gibt Adjust bekannt, dass sich Armando Osuna als VP Sales US und Marty Siewert als Chief Revenue Officer an den Standorten San Francisco und New York angeschlossen haben. Beide waren zuvor bereits viele Jahre in Führungspositionen tätig. "Adjust hat bereits im vergangenen Jahr weltweit ein enormes Wachstum erreicht und mit dem Ausbau des Standorts können wir ein breit aufgestelltes Team von Experten mit relevanten und einzigartigen Skillset weiter ausbauen", sagt Siewert, der zuvor CEO von Digital MBS war.


Laut Siewert sei vor allem auch die Erfahrung seines neuen Kollegen Osuna im Bereich Mobile Advertising von großer Bedeutung. Osuna wechselt vom direkten Konkurrenzunternehmen AppsFlyer zu Adjust, wo er die Position als Head of Gaming inne hatte. Davor war er Head of Accounts beim Mobile Advertising Netzwerk Kiip, gründete die Investment-Gruppe Meadow Ventures und arbeitete als strategischer Berater einiger Tech-Dienstleister. "Adjust ist für diese Transformation mit seiner marktführenden Plattform sehr gut positioniert. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team und darauf, App-Entwicklern dabei zu helfen, diese einzigartige Technologie wirksam einzusetzen", sagt Osuna. ron

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