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Criteo startet neue Lösung für Header Bidding

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Alexander Gösswein, Managing Director Central Europe bei Criteo
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Alexander Gösswein, Managing Director Central Europe bei Criteo
Der Adtech-Dienstleister Criteo intensiviert seine Bemühungen im Bereich Header Bidding und startet den sogenannten "Direct Bidder". Die neue Lösung verbindet das Inventar von Online-Publishern direkt mit dem Werbetreibenden-Netzwerk von Criteo. Das Unternehmen verspricht den Publishern dadurch bis zu 40 Prozent mehr Einnahmen.

Wie Criteo mitteilt, werden mit der neuen Lösung Drittanbieter beim Mediaeinkauf aus der Gleichung genommen, sodass Publisher ihre Inhalte besser monetarisieren können. Der Traffic stammt dabei aus dem Werbetreibenden-Netzwerk des Adtech-Unternehmens mit mehr als 15.000 Kunden weltweit. Insgesamt sei Criteo nun mit mehr als 250 Publishern verbunden.



Laut Criteo sollen mit der neuen Lösung Direct Bidder weder die TKPs steigen, noch verringere sich der Return on Investment der Werbetreibenden. Das Unternehmen kaufe somit weiterhin Inventar direkt ein, könne darüber hinaus aber Kaufinteressierte in Echtzeit besser einschätzen und höheren Nutzerwert generieren. Im Endeffekt seien dadurch bis zu 40 Prozent bessere Umsätze für Publisher möglich.

"Wir verlagern unseren Einkauf verstärkt hin zu dieser neuen Lösung und gehen davon aus, dass unsere Werbekunden dank des effizienten Mediaeinkaufs stark bei ihrer Kampagnenperformance profitieren werden", sagt Marc Grabowski, Executive Vice President Global Supply & Business Development bei Criteo. Er spricht dabei von eijner "Win-Win-Win"-Situation.


Header Bidding, also die automatisierte Versteigerung von Online-Inventar an den Höchsbietenden, hat in den USA und in Westeuropa in diesem Jahr bereits die kritische Masse erreicht, berichtet Karsten Weide, Program Vice President Media & Entertainment beim Marktforscher IDC. "Wir rechnen für diese Jahr mit 100-prozentigem Wachstum für das Segment." ron

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