Christopher Kollat, Monotype

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Augmented Reality Was Marken jetzt wissen müssen

Donnerstag, 23. November 2017
Die Popularität von Augmented Reality (AR) wächst rasant. Es gibt bereits einige vielversprechende AR-Anwendungen, aber die meisten Marken und Content-Ersteller kratzen bisher nur an der Oberfläche der Möglichkeiten. Worauf sich Marken jetzt vorbereiten müssen und wie sie das Potenzial der innovativen Technologie erfolgreich für sich nutzen können, erklärt Christopher Kollat, Managing Director DACH von Monotype. 
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1. Sorgen Sie für ein konsistentes Markenerlebnis

Um ein konsistentes Markenerlebnis an allen Touchpoints zu schaffen, sind die zentralen Designelemente wie Farbe, Bildsprache, Schrift und Co. an allen Touchpoints ein absolutes "Muss" – das gilt natürlich auch für AR-Anwendungen. Nutzen Sie AR um ihre Themen und Botschaften weiter zu entwickeln und greifbar zu machen. Dabei sind authentische, personalisierte Inhalte, die dem Konsumenten einen Mehrwert bieten, das A und O. Nur wenn es gelingt, dass die Nutzer komplett in die AR-Welt eintauchen, kann eine völlig neue Dimension der Markeninteraktion erreicht werden - egal wo und wann sie sie erleben.

2. Schaffen Sie AR-Erlebnisse, die begeistern

Ausschlaggebend für den Erfolg von AR-Anwendungen ist, dass diese den Nutzer in den Bann ziehen, faszinieren und vor allem ein für ihn wertvolles Markenerlebnis bieten. Ist das nicht der Fall, ist der Reiz schnell dahin. So wird sich das Zielpublikum abwenden, sobald die neuartigen, eindrucksvollen AR-Effekte langweilig werden. Deshalb darf das Storytelling nicht vergessen werden: Nutzen Sie AR, um Ihre Markengeschichte zu erzählen und zeigen Sie, wie wertvoll die Marke im Leben der Nutzer sein kann. Ikea hat mit seiner mobilen AR-Anwendung "Ikea Place" hier ganze Arbeit geleistet. Nutzer können die Möbel aus dem Katalog in den eigenen vier Wänden virtuell platzieren. Dabei können die Kunden die virtuellen Möbel bei sich zu Hause nicht nur abfotografieren und über soziale Netzwerke teilen, sondern auch direkt kaufen.

3. Text ist nicht gleich Text

Da sich Technologie und Anwendungen ständig weiterentwickeln, hat sich in der Realität vor allem ein Aspekt als ziemlich schwierig erwiesen: die Verwendung von Text in AR-Umgebungen. Text ist ein enorm wichtiges Element für die Markenkommunikation und wenn die Qualität nicht stimmt, kommt auch die Botschaft nicht an. Schriftarten, die in herkömmlichen Kanälen verwendet werden, sehen möglicherweise in 3D anders aus. In der Welt von AR können Faktoren wie sich ständig ändernde Hintergründe, unvorhersehbare Bewegungen und andere externe Elemente das Erscheinungsbild von Text stark beeinflussen. Selbst wenn Markenschriften verwendet werden, kann das Ergebnis für den User ein unangenehmes Erlebnis sein. Das liegt daran, dass diese sich für diese Anwendungen nicht eignen oder nicht korrekt angewendet werden. Wählen Sie daher Schriftarten, die gut lesbar sind, um sicherzustellen, dass Informationen klar und komfortabel dargestellt werden.

4. Achten Sie auf die Lokalisierung

Viele Marken erreichen ihre Kunden über Grenzen, Sprachen und Kulturen hinweg. Deshalb muss der Content jeder AR-Anwendung an diese verschiedenen Zielgruppen anpassbar sein – das gilt besonders für Text. Deshalb muss die verwendete Schrift intelligent skalierbar sein und dynamischen Content unterstützen, um eine Vielzahl von Sprachen und ihre spezifischen Nuancen zu berücksichtigen. Dazu gehören beispielsweise Abstandsanforderungen oder Schriftzeichen, die sich je nach Verwendung ändern. Wählen Sie Lösungen, die AR-Funktionen unterstützen, damit Ihre Anwendung global nutzbar ist. Mehr als 64 hochwertige Font-Familien wurden bereits speziell für AR-Umgebungen entwickelt und sind sofort einsatzbereit. Darunter befinden sich bekannte Klassiker wie Daytona, Frutiger, Neue Helvetica, Verdana und viele mehr. 

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