Daydream View

Das sind die 5 besten Apps für Googles VR-Brille

Die Google VR-Brille sticht schon mit ihrem Produktdesign heraus
HORIZONT
Die Google VR-Brille sticht schon mit ihrem Produktdesign heraus
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Mit der Daydream View will Google im VR-Segment mitmischen und den Wettbewerbern Samsung, Oculus und Co das Feld streitig machen. Zum Marktstart sind bereits einige speziell für die Daydream View entwickelte Apps verfügbar. HORIZONT Online hat sie ausprobiert und zeigt an dieser Stelle eine Auswahl der fünf besten Anwendungen.

1.

Youtube VR

Es ist nicht überraschend, dass Google seinem überaus populären Videodienst Youtube eine eigene VR-App für die Daydream View spendiert hat. Und sich dabei offensichtlich sehr viel Mühe gegeben hat. Denn die Youtube-VR-App ist übersichtlich aufgebaut und präsentiert die zahlreichen 360-Grad-Filme in einem ansprechenden Kino-Modus, mit dem man Videos auf einer virtuellen Großleinwand sehen kann. Mit dem dazugehörigen Controller lässt es sich intuitiv durch das Menü steuern und nach bestimmten Videos suchen. Außerdem trumpft die App zusätzlich mit einer sprachgesteuerten Search-Funktion auf. Ein Wermutstropfen: Der VR-taugliche Content auf Youtube ist noch relativ überschaubar. Nutzer, die im gesamten Angebot der App recherchieren wollen, sind nach wie vor mit der traditionelle Suche über das Smartphone besser bedient.

2.

Street View VR

In der Street-View-VR-App lässt es sich gemütlich zum Taj Mahal schlendern.
In der Street-View-VR-App lässt es sich gemütlich zum Taj Mahal schlendern. (© TheVerge)
Neben Youtube ist auch der Google-Dienst Street View in der Daydream enthalten - und auch diese Integration ist gut gelungen. Durch den dazugehörigen Controller lässt es sich erstaunlich einfach und schnell druch die virtuelle Szenerie schlendern. Sei es in Seattle am Fuße der Space Needle, entlang der Ruinenstadt Machu Picchu oder auf einer Aussichtsplattform des Burj Khalifa in Dubai. Es fühlt sich tatsächlich an, als wäre man in der jeweiligen Umgebung. Man kann nach oben und unten blicken, sich umdrehen und alles erkunden, was man interessant findet. Die Daydream bietet hier also einen deutlichen Mehrwert als die reine Smartphone-Anwendung.

3.

Wall Street Journal VR

Daydream View: Wall Street Journal VR


Einer der wenigen Medienpartner ist das "Wall Street Journal". Das Blatt experimentiert schon länger mit mobilen Anwendungen, ist etwa auf Apples Smartwatch vertreten. In der Daydream View aber bringt das "WSJ" Storytelling auf ein ganz anderes Level. Der Nutzer betritt einen virtuellen Raum, der wie ein opulentes Büro eines Großstadtbankers daherkommt. Ähnlich wie in der Youtube-VR-App, werden dem Nutzer in einem Kino-Modus journalistisch aufbereitete Geschichten präsentiert, das können Texte, Bilder und 360-Grad-Videos sein. Außerdem läuft parallel dazu ein 3D-Live-Ticker mit den aktuellen Aktienkursen der börsennotierten Unternehmen. Wer genug hat von Nachrichten und Aktienkursen, kann seinen Blick einfach abwenden und aus den Bürofenstern blicken. Die Aussicht lohnt.

4.

Guardian VR

Der zweite Medienpartner kommt aus Großbritannien. Der "Guardian" zeigt seine bisherigen VR-Geschichten in der Daydream-App, etwa das Gefängnisprojekt namens "6x9" oder eine Reise durch die Kanalisation Londons. Vor allem Letzteres ist außerordentlich gut gelungen. Der Controller dient in diesem Szenario als Taschenlampe, die je nach Handbewegung des Nutzers nur einen bestimmten Bildabschnitt beleuchtet. Und tatsächlich ist das immersive Erlebnis ziemlich eindrucksvoll: Wenn der Off-Sprecher nicht wäre, der einem die wichtigsten Infos zu Londons Katakomben ins Ohr spricht, käme man sich in der finsteren Umgebung recht einsam vor.

5.

Wonderglade

Wonderglade ist so etwas wie ein großer Themenpark. Hier findet man viele kleine Mini-Spiele für Zwischendurch, die trotz ihrer Belanglosigkeit erstaunlich viel Spaß machen, eben weil sie durch VR ein bis dato selten gekanntes Spielerlebnis bieten. In einem Spiel schlüpft der Nutzer in die Rolle eines Feuerwehrmannes und muss Brände in Häusern löschen. Der Controller dient dabei - ähnlich wie bei der Nintendo Wii - zur Steuerung des Wasserschlauches. In einem anderen Spiel macht sich vor allem der im Controller integrierte Gyro-Sensor bemerkbar, der Drehbewegungen wahrnimmt. Das Ziel dabei ist, durch Drehen und Kippen des Controllers ein kleines Schweinchen in der Bahn zu halten (siehe Video oben).


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