Zum Facebook Swiss Digtial Summer Day vom 30. Juni

Paul Wiedmeier: "Wir werden hilfreiche Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Cyberweek geben"

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Paul Wiedmeier, Client Partner Schweiz bei Facebook und Host am Swiss Digital Summer Day vom 30. Juni
© Facebook
Paul Wiedmeier, Client Partner Schweiz bei Facebook und Host am Swiss Digital Summer Day vom 30. Juni
Seit 2020 ist Facebook mit einem Partnerships Team in Zürich und am 30. Juni findet der zweite Facebook-Live-Event in der Schweiz statt. Man gewinnt den Eindruck, die Schweizer Marketing- und Werbeanliegen schaffen es langsam ins Sichtfeld des weltweit grössten Social Media Netzwerks. Im Interview mit Paul Wiedmeier reden wir über ein Jahr Büro Zürich und die bevorstehende Veranstaltung.

Was macht die Schweiz für Facebook interessant? Paul Wiedmeier: Die Schweiz ist für Facebook in Europa ein wichtiger Markt. Die unternehmerische Kraft, die die Schweiz ausmacht, inspiriert uns jeden Tag aufs Neue. Unser Antrieb ist es, ein Wachstumspartner für die Schweizer Wirtschaft zu sein – gerade auf dem Themenfeld der digitalen Transformation. Hier unterstützen wir sowohl Grossunternehmen, als auch KMUs, exportgetriebene Partner, Agenturen und natürlich auch nationale Champions. Dabei begegnen uns unsere Partner mit grosser Offenheit, Neugierde und Kompetenz, was eine tolle Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit ist. Und auch bei kritischen Themen pflegen wir den offenen Dialog. Das fördert das Verständnis füreinander und verbessert am Ende das partnerschaftliche Miteinander.

„Unser Antrieb ist es, ein Wachstumspartner für die Schweizer Wirtschaft zu sein.“
Paul Wiedmeier, Client Partner CH
Jetzt ist Facebook seit über einem Jahr in der Schweiz mit einem Office präsent. Ihre erste Bilanz? Paul Wiedmeier: Unser Büro in der Giesshübelstrasse ist vor allem ein Entwicklungs- und Forschungszentrum für Augmented Reality und Virtual Reality. Seit 2020 sind wir aber auch mit einem Partnerships Team präsent und unterstützen hier direkt vor Ort unsere Schweizer Kunden- und Agenturpartner.

Wie profitieren Schweizer Werbepartner davon? Paul Wiedmeier: Durch die lokale Nähe hat sich zunächst einmal der Austausch intensiviert und vertieft. Wir haben mehr Zeit, auf die Bedürfnisse unserer Schweizer Partner einzugehen und beraterisch zu unterstützen. Auch konnten wir gemeinsam mit unseren engsten Partnern wegweisende lokale Werbewirkungsforschung auf den Weg bringen. Mit der Veröffentlichung der ersten Schweizer Brand-Impact- und Conversion-Impact-Studie haben wir Pionierarbeit geleistet und aufschlussreiche Erkenntnisse für den Gesamtmarkt gewonnen.

Gibt es jetzt auch vermehrt Schweizer Events? Paul Wiedmeier: Ja, das ist natürlich ein schöner Effekt. Durch die lokale Präsenz können wir auch Schweizer Events anbieten, wie die KMU-Initiative Digital Durchstarten oder unseren bevorstehenden Swiss Digital Summer Day. Die Inhalte sind hier für die Schweiz massgeschneidert und einige unserer engsten Schweizer Partner wirken regelmässig auch bei den Sessions mit. Um es auf den Punkt zu bringen: Aus der Schweiz für die Schweiz.

Gibt es jetzt eine Telefonnummer, einen Schalter oder eine E-Mail-Adressen, wo man sich direkt hinwenden kann, mit Fragen? Paul Wiedmeier: Alle Unternehmen, die Facebook oder Instagram nutzen, können sich im Facebook Business Help Center via Live-Chat direkt an ein Support Team wenden. Die Teams antworten in der Regel umgehend und können bei den meisten operativen Fragen direkt helfen. Diesen Service stetig auszubauen und zu verbessern hat für uns eine hohe Priorität.

Welches sind typische Anliegen, mit denen Schweizer Brands oder Agenturen auf Sie zukommen? Paul Wiedmeier: Das variiert nach Branche und Geschäftsziel, auch weil unsere Family of Apps entlang des gesamten Funnels Lösungen anbietet – beispielsweise Videoformate zur Steigerung der Markenbekanntheit im "Upper Funnel" oder Kundenservice Tools im "Lower Funnel". So erreichen uns Anfragen, wie man Facebooks und Instagrams Reichweite nutzen kann, um Markenmetriken zu steigern, wie man Kreation "mobile-first" gestaltet, wie man den stationären und/oder Online-Abverkauf profitabel ankurbelt oder auch wie man Messaging Dienste wie z.B. WhatsApp nutzen kann, um seinen Customer Service kundenorientierter und effizienter zu gestalten.

Wo windet Ihr Schweizer Brands ein Kränzchen, was ist verbesserungsfähig, im internationalen Vergleich, auf den Einsatz von Facebook als Marketing- und Werbeplattform bezogen? Paul Wiedmeier: Insgesamt sind viele Schweizer Werbetreibende im Bereich Social schon recht fortschrittlich unterwegs, gelten jedoch nicht als internationale Innovationstreiber. Und Luft nach oben haben wir alle. Das ist nicht nur mein persönliches Lebensmotto, sondern auch gelebte Facebook-Unternehmenskultur, was wir auf Englisch gerne so formulieren: "This Journey is only 1 percent finished". Konkret gesprochen sind gerade die international agierenden Schweizer Fashion- und Luxusmarken sehr weit auf Themen wie Mobile-first-Kreation, Social Commerce und Influencer Marketing aufgestellt. Traditionell geprägte Unternehmen warten manchmal lieber ab, bis andere die Wirkungsnachweise bringen, bevor sie sich an neue Möglichkeiten herantrauen. Hier werbe ich um hypothesengetriebenes Testen & Lernen. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit insgesamt.

Jin Choi bringt am 30. Juni Fakten und räumt mit Mythen auf. Können Sie uns einen kleinen Vorgeschmack geben? Paul Wiedmeier: Jin wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Beispiel verraten, wie Fact-Checking auf unseren Plattformen in der Schweiz gehandhabt wird und wie Facebook Nutzerinnen- und Nutzerdaten verwendet, um relevante Werbung auszuspielen. 
„Führt KI-gestützte Automatisierung zu besseren Ergebnissen gegenüber manueller Kampagnenplanung? “
Paul Wiedmeier, Client Partner CH liefert am 30. Juni Antworten
Mit der Credit Suisse habt Ihr für die Schweiz die erste Swiss-Dynamic-Language-Optimization-Impact-Studie durchgeführt. Ohne was über die Ergebnisse zu verraten, was ist der Take away dieser Präsentation für Teilnehmerinnen und Teilnehmer? Paul Wiedmeier: Bei dieser Studie geht es im Kern um die Frage Mensch oder Maschine. Führt KI-gestützte Automatisierung von Kampagnen-Aussteuerung zu besseren Ergebnissen gegenüber manueller Planung? Kann der CPA (Cost per Action) gesteigert werden, wenn die Budgetverteilung dem maschinellen Lernsystem überlassen wird und spart man sich als Marketingabteilung Ressourcen, wenn der Algorithmus den Nutzerinnen und Nutzer Werbemittel dynamisch in der passenden Sprache ausliefert? Neben der Credit Suisse haben bei dieser Studie auch On, Manor, Migros Online und Beliani teilgenommen.
„Die Vorzeichen für neue Rekordumsätze während der Cyberweek stehen für Schweizer Händler sehr gut.“
Paul Wiedmeier, Client Partner CH
Bei der dritten Session "Cyberweek", wieso soll ich mir das ansehen? Paul Wiedmeier: Wir sind im Zeitalter des digitalen Flanierens angekommen, auch weil die Pandemie das Einkaufsverhalten der Schweizerinnen und Schweizer nachhaltig verändert hat. Laut einer Studie der Universität St. Gallen (HSG) hat der Online-Handel das stationäre Geschäft als präferierter Einkaufskanal abgelöst. Hinzu kommt, dass die Konsumbereitschaft mit Blick auf die kommende Vorweihnachtszeit selten so hoch war. Damit stehen die Vorzeichen für neue Rekordumsätze während der Cyberweek für Schweizer Händler sehr gut. Um dieses Potential voll auszuschöpfen, spielen Facebook und Instagram hier eine zentrale Rolle, da viele Nutzer Produkte vermehrt zuerst auf unseren Plattformen entdecken. Entsprechend werden wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Session hilfreiche Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Cyberweek geben.
„Es wird spannend sein zu hören, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Geschäftsmodelle der geladenen KMUs hatte.“
Paul Wiedmeier, Client Partner CH
Beim abschliessenden Roundtable stehen die KMUs im Zentrum. Was erhoffen Sie sich vom Gespräch? Paul Wiedmeier: Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft und sie standen während der Pandemie vor besonderen Herausforderungen. Es wird spannend sein zu hören, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Geschäftsmodelle der geladenen KMUs hatte, welche Lösungsansätze unsere Gäste gefunden haben und welche nachhaltigen Impulse dadurch auch mit Blick auf die digitale Transformation entstanden sind. Besonders freue ich mich darüber, vielfältige Perspektiven zu hören. Da an dem Roundtable sowohl Gründerinnen und Gründer von E-Commerce-Start-Ups, als auch Managerinnen und Manager von Traditionsunternehmen mitwirken, steht uns eine spannende Diskussion bevor.

Nächster Facebook-Event

Facebook Swiss Digital Summer Day
© Facebook
Am 30. Juni findet der Schweizer Digital Summer Day statt. Die Teilehmerinnen und Teilnehmer erwarten zwischen 9 und 12 Uhr diese vier Sessions:

  • Did you know? Mythen und Fakten über Facebook
  • The Power of Automation 
  • Cyberweek
  • KMU Roundtable Diskussion

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