Zukunft der Medien

Bundesrätin Simonetta Sommaruga traf sich mit Branchenvertretern

Auch die Bundesverwaltung darf die Domain .swiss in bestimmten Fallen nutzen. Aber nur in bestimmten Fällen. Der Bundesrat will nicht, dass das Corporate Design des Bundes mit der Domainendung .admin.ch verletzt wird.
© Schreenshot parlament.ch
Auch die Bundesverwaltung darf die Domain .swiss in bestimmten Fallen nutzen. Aber nur in bestimmten Fällen. Der Bundesrat will nicht, dass das Corporate Design des Bundes mit der Domainendung .admin.ch verletzt wird.
Auf Einladung von Bundesrätin Simonetta Sommaruga haben sich diese Woche Vertreterinnen und Vertreter der Medienbranche, von Organisationen und Behörden in Bern zu einem Austausch getroffen. Dabei ging es um die Zukunft der Medien in der Schweiz und die Fördermöglichkeiten der öffentlichen Hand.
In einem demokratischen und föderalistischen Land wie der Schweiz sind Medien zentral. Doch die Medien stehen unter Druck: Die Werbeeinnahmen gehen zurück, die Nutzungsgewohnheiten verändern sich, die Bedeutung des Internets und der sozialen Medien steigt.


Vor diesem Hintergrund hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga verschiedene Branchenakteure und Vertreter der Kantone zu einem Austausch eingeladen. Zur Sprache kamen der Service public in Radio und Fernsehen sowie mögliche Massnahmen zur Unterstützung der elektronischen Medien und der Presse. Der Vorentwurf des Bundesgesetzes über elektronische Medien hatte zahlreiche Reaktionen ausgelöst. Einige Akteure forderten mehr staatliche Unterstützung der Printmedien, andere rasche Lösungen. Die Erwartungen, wie die öffentliche Hand die Schweizer Medien unterstützen soll, gehen indes auseinander.

Die Argumente der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens werden in die laufenden Arbeiten zur Anpassung der Rechtsgrundlagen aufgenommen. Bundesrätin Sommaruga wird dem Bundesrat in der zweiten Jahreshälfte einen Vorschlag für das weitere Vorgehen unterbreiten. Mehrere Parlamentarier fordern in Vorstössen ausserdem eine Änderung der Bundesverfassung, um eine direkte Unterstützung der Presse zu ermöglichen.

Gewerkschaften, Verleger, SRG, Behörden

An der Diskussion zur Zukunft der Medienförderung nahmen die Vertreterinnen und Vertreter folgender Organisationen teil:
    Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz VDK
    Verband Schweizer Medien
    Médias Suisse
    Stampa svizzera
    Verband Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse
    Radios Régionales Romandes
    Schweizer Privatradios
    Union nicht-kommerzieller Lokalradios UNIKOM
    Verband Medien mit Zukunft
    Ringier
    SRG
    Impressum
    Syndicom
    Eidgenössische Medienkommission EMEK
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