Züribrätt

Inhalt und Form startet Solidaritätsaktion für Zürcher Bars und Clubs

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Aus einer Schnapsidee unter drei Freunden ist ein Solidaritätsprojekt für das Zürcher Nachtleben geworden: das "Züribrätt", ein Leiterlispiel aus Züri für Züri
© Inhalt und Form
Aus einer Schnapsidee unter drei Freunden ist ein Solidaritätsprojekt für das Zürcher Nachtleben geworden: das "Züribrätt", ein Leiterlispiel aus Züri für Züri
Die Schweiz lockert die Lockdown-Maßnahmen. Die Restaurants, Beizen, Bars und Clubs bleiben aber weiter geschlossen - bis mindestens April. Da trifft es sich gut, dass Inhalt und Form gestern ein Solidaritätsprojekt für das Zürcher Nachtleben gestartet hat: das "Züribrätt", ein Leiterlispiel aus Züri für Züri. Es soll Spaß machen und die Zürcher Nacht in die Wohnzimmer der Menschen bringen. Der Gewinn geht vollumfänglich an die Bar & Club Kommission Zürich (BCK).

Es ist ein unverkrampftes Zeichen der Solidarität und ein kreatives noch dazu. Drei Mitarbeitende der Zürcher Agentur Inhalt und Form haben in den vergangenen zwei Monaten ein Leiterlispiel konzipiert. Das "Züribrätt" will den Geist der Zürcher Nacht in die Wohnzimmer der Menschen bringen. Es soll Spass machen, Erinnerungen wecken, unterhalten. Zudem haben die Kreativen für das Züribrätt eine eigene Spotify Playlist zusammengestellt sowie einen eigenen Instagramfilter entwickelt.



Doch es geht Inhalt und Form nicht nur um Spielfreunde. Der gesamte Erlös wird im Rahmen einer Spende transparent an die Bar & Club Kommission Zürich (BCK) weitergegeben, die mit ihrem Fundraiser "Ausgeben statt Ausgehen" bereits seit Monaten gegen die Krisensituation in der Branche ankämpft. "Damit möchten wir als Agentur einer Branche unter die Arme greifen, die wahnsinnig hart getroffen wurde. Gleichzeitig möchten wir unbeschwerte Stunden und Erinnerungen in die Haushalte aller bringen, die die Zürcher Nacht vermissen", sagt Dominik Stibal, CEO bei Inhalt und Form.
Die Köpfe und Bars dahinter
Inhalt und Form: Vasco Bickel (Konzept, Art Direction), Yannick Lippuner (Konzept, Text), Nicolas Krönert (Projektleitung), Michèle Weber (DTP), Dominik Stibal (CEO), Karin Estermann (ECD) Illustration: Katrin von Niederhäusern (Konzept, Illustration) BCK: Alex Bücheli (Geschäftsführung)
Teilnehmende Lokale: Gonzo, Frieda’s Büxe, Fat Tony, Heldenbar, Hive Club, Klaus, Longstreet, Olé Olé Bar, Supermarket, Vagabundo, Zukunft
Mit an Bord sind neben der BCK auch elf Zürcher Lokale, die in Form von limitierten Getränkebons für nach dem Lockdown ebenfalls einen Beitrag zum Spiel geleistet haben. "Wir alle lieben die enorme Vielfalt der Bar- und Clubkultur, die diese Stadt bietet. Ich verstehe das Spiel auch ein wenig als Andenken daran", sagt Nici Faerber, Mitinhaber des Klaus. Die Idee begeistert auch Alex Bücheli, Geschäftsführer der BCK. "Die Sache wirkt verblüffend authentisch. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für unsere Sache engagieren und sich in der einen oder anderen Art an unserem Fundraising 'Für e gueti Nacht – Ausgeben statt Ausgehen' beteiligen."

Das in Zürich hergestellte "Züribrätt" gibt es ab heute in drei verschiedenen Ausführungen ab 79 Schweizer Franken zu kaufen. Die Erstauflage ist auf 500 Stück limitiert. Zum Kauf geht es hier.




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