Zürcher Radio- und Fernsehpreis 2021

Stiftungsrat verschiebt Award-Übergabe

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Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus steigt. Angesichts der Verschlechterung der epidemiologischen Lage zieht die Zürcher Radio-Stiftung Konsequenzen und verschiebt die Verleihung des Zürcher Radio- und Fernsehpreis 2021 ins kommende Jahr.

"Mit grossem Bedauern", so der Stiftungsrat der Zürcher Radio-Stiftung in einer Mitteilung, habe man beschlossen, die Feier zu Ehren der Preisträger auf den Frühling oder Frühsommer kommenden Jahres zu verschieben. Ein neues Datum für die Verleihung stehe noch nicht fest. Die Peisverleihung sollte ursprünglich am 29. November stattfinden. Die Einladungen für die bereits registrierten Gäste bleiben gültig und werden zu gegebener Zeit erneuert und ergänzt, versichert der Stiftungsrat.


Der diesjährige Fernsehpreis geht an den Regisseur Felice Zenoni für seinen 2020 auf SRF ausgestrahlten Dokumentarfilm "Der Spitzel und die Chaoten" über die Zürcher Jugendunruhen von 1980. Den Radiopreis bekommen This Wachter, Katharina Bracher, Luki Fretz und Simon Meyer von der Podcast-Redaktion der "NZZ am Sonntag" für die sechsteilige Serie "Vermisst: Ursula Koch" (2020). Die beiden Auszeichnungen sind mit jeweils 25.000 Franken dotiert.

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