ZT Medien AG

Sparprogramm kostet 24 Vollzeitstellen

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© zVg.
Massiv sinkende Umsätze im Leser-, Werbe- und Printmarkt: Die ZT Medien AG sieht sich aufgrund der strukturellen Veränderungen in der gesamten Medienbranche und der damit einhergehenden schlechten Entwicklung der eigene Erlöse gezwungen, ein Sparprogramm einzuleiten. Ziel ist es, während den nächsten Monaten rund 24 Vollzeitstellen einzusparen.

6,4 Vollzeitstellen wurden derzeit nicht mehr ersetzt. Im Juni 2019 sollen noch weitere 19 Kündigungen, respektive Änderungskündigungen ausgesprochen werden. Dabei handelt es sich um 11,5 Vollzeitstellen. Die restlichen Stellenkürzungen erfolgen laut des Zofinger Medienhauses über natürliche Fluktuation und Pensionierungen.



Zur ZT Medien AG mit derzeit laut Website 240 Mitarbeitenden gehören neben Zeitungen wie dem "Zofinger Tagblatt" und den "Luzerner Nachrichten" auch der Sender "Radio Inside" und eine Kommunikationsagentur.Von den Massnahmen betroffen sind alle Bereiche des Unternehmens.

Für die Mitarbeitenden, deren Arbeitsvertrag aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst oder verändert wird, wurde ein Sozialplan erstellt. Ziel sei es, für alle betroffenen Mitarbeitenden schnellstmöglich einen ihren Neigungen entsprechenden neuen Arbeitsplatz zu finden. "Die ZT Medien AG bewegt sich wie alle Medienunternehmen in einem schwierigen Umfeld und steht vor grossen Herausforderungen", sagt Verwaltungsratspräsidentin Corina Eichenberger. "Das Sparprogramm gehört zu den Massnahmen, die der Verwaltungsrat aufgrund seiner Analysen beschlossen hat. Im Zentrum steht eine Verschlankung der Abläufe und Prozesse. Die Kapazitäten sollen dem aktuellen Produktionsniveau angepasst werden."

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