"Zentralschweiz am Sonntag"

Gewerkschaft erinnert an Zeitungsverträger, die ihren Job verlieren

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Der Gesetzgeber will den Zugang zu den Briefkästen einschränken
Der Gesetzgeber will den Zugang zu den Briefkästen einschränken
Gestern teilte CH Media mit, dass es seine Sonntagsausgaben in der Zentral- und Ostschweiz durch die samstägliche "Schweiz am Wochenende" ersetzen wird. Er baue deshalb unter dem Strich 10 Stellen ab. Stimmt nicht, sagt nun die Gewerkschaft Syndicom. Auch über 400 Zeitungsverträgerinnen und -verträger verlieren ihren Job.

Syndicom kritisiert CH Media, dass dieser den Abbau im Vertrieb völlig unerwähnt liess. Dabei werde die "Zentralschweiz am Sonntag" durch rund 400 Mitarbeitende frühmorgens in die Briefkästen verteilt. Die Frühzustellorganisation Presto, welche vom Verlag dafür beauftragt ist, habe gegenüber ihrem Personal die Massenentlassung angekündigt und das Konsultationsverfahren eröffnet.

Syndicom ist auch Sozialpartnerin der Presto AG (eine 100%-ige Tochter der Post). Sie begleite alle betroffenen Mitarbeitenden, verlange für sie angemessene Entschädigungen und berate die Betriebskommission im laufenden Verfahren, hiess es in der Mitteilung.


Weiter erinnert Syndicom daran, dass CH-Media mit der gestrigen Ankündigung zum Aus seiner Sonntagsausgaben die im November 2018 angekündigte Massenentlassung eingeleitet hat.

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