Fintech Yokoy

Gebührenfreie Firmenkarte für die Schweiz

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Das Yokoy-Team v.l.n.r mit Thomas Inhelder, Lars Mangelsdorf, Melanie Gabriel, Philippe Sahli, Devis Lussi
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Das Yokoy-Team v.l.n.r mit Thomas Inhelder, Lars Mangelsdorf, Melanie Gabriel, Philippe Sahli, Devis Lussi
Das Schweizer Fintech-Unternehmen Yokoy lanciert zusammen mit der Hypothekarbank Lenzburg die Yokoy Prepaid Business Mastercard. Es ist die erste vollintegrierte und gebührenfreie Firmenbankkarte der Schweiz, die eine revolutionäre Lösung für das Ausgabenmanagement von Unternehmen bietet. Dies geben die beiden Unternehmen heute bekanntgegeben.
Neu für den Schweizer Markt ist, dass Unternehmen für Transaktionen mit der Yokoy Prepaid Business Mastercard keine Fremdwährungs- oder Kartengebühren bezahlen müssen. Entsprechende Angebote gab es bisher vor allem für Privatkunden. Neu ist auch, dass Unternehmen damit eine vollintegrierte Karte zur Verfügung haben. Die Yokoy Prepaid Business Mastercard ist nämlich mittels der Yokoy Plattform in den gesamten Abwicklungsprozess des Spesen- und Ausgabenmanagements eines Unternehmens integriert – vom Bezahlen bis zur Abbuchung auf dem Bankkonto und von der korrekten Verbuchung in der Finanzbuchhaltung bis zur konformen Archivierung.
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Die Yokoy-Lösung für die automatische Spesen- und Firmenkreditkarten-Verarbeitung nutzt künstliche Intelligenz (KI), womit das Zürcher Fintech-Startup 2019 enormen Erfolg erzielen konnte. Die Unternehmen SIX und Swisscom haben sich früh als strategische Investoren beteiligt und Yokoy unterstützt. So haben sich in kurzer Zeit mehr als 100 Unternehmen für Yokoy entschieden, darunter bekannte Namen wie Swissquote oder Hero. Yokoy beschäftigt in Zürich ein eigenes Team aus Physikern und Mathematikern, das den Betrieb und die Weiterentwicklung des hauseigene KI-Modells sicherstellt. Damit soll gewährleistet werden, dass auch wirklich alle Prozesse im Spesen und Kartenabwicklungsmanagement automatisiert werden können.


Expense Robot
© Expense Robot, Oliver Hochstrasser
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Schweizer Firma Expense Robot revolutioniert das Spesengeschäft

Das Schweizer FinTech-Startup ​Expense Robot​ nutzt künstliche Intelligenz, um die Spesen- und Kreditkarten Prozesse von Firmen zu automatisieren. Nichts weniger als maximal fünf Sekunden manuelle Arbeit pro Spese ist ihr Versprechen. Um ihre Vision zu realisieren hat Expense Robot nun in einer von Swisscom Ventures und SIX geführten Seed-Runde 1,7 Millionen CHF eingesammelt.

In viele Systeme integriert

So ist Yokoy bereits in allen wichtigen Finanz-, Personal- und Geschäftsreise-Tools integriert, wie etwa SAP, Abacus, SAGE, MS Dynamics, UBER, bta first travel oder TravelPerk. Die Integration erfolgt mehrheitlich über den Programmierstandard REST API, was einen sicheren Datenaustausch in Echtzeit erlaubt. Das Angebot umfasst auch eine aktive Betrugsprävention, die dem Kunden potenzielle Betrugsfälle automatisch anzeigt und sie einer manuellen Prüfung unterzieht.

«Revolut for Business für die Schweiz»

«Wir sind überzeugt, dass das Firmenkartengeschäft eine Revolution nötig hat. Mit den Angeboten von Revolut, N26, Neon und Co. erwarten die Kunden heute eine vollintegrierte und gebührenfreie Karte, die komplett online verwaltet werden kann. Die Businesslösungen von den Neobanken fokussieren oft stark auf Bankendienstleistungen, bei denen das Prozessmanagement und Aspekte der Systemanbindungen zu kurz kommen. Als wir unseren Kunden von der revolutionären Firmenkarte ohne Gebühren erzählten, wurden wir oft gefragt, ob wir das neue Revolut for Business für die Schweiz seien. Man könnte uns so bezeichnen, jedoch decken wir zusätzliche Aspekte ab wie die Systemanbindungen, Mehrwertsteuerkonformität und flexible Genehmigungsflüsse», sagt Yokoy-CEO Philippe Sahli.

Expense Robot heisst neu Yokoy

«Mit der Lancierung der Yokoy Business Mastercard ändern wir unseren Namen von Expense Robot in Yokoy. Nachdem wir unser Angebot um die Kartenoption erweitert haben, passte der alte Name nicht mehr zu uns, weil damit die Kartenoption und viele weitere Produkte, die noch in Entwicklung sind, nicht abgedeckt war. Deshalb haben wir uns für ein Rebranding unter dem Namen Yokoy entschieden. Es handelt sich um einen Fantasienamen, den wir nun mit unserer Vision eines zeitgemässen Ausgabenmanagements für Firmenkunden füllen können», sagt Melanie Gabriel, CMO und Mitgründerin von Yokoy.

Hypothekarbank Lenzburg als starke und flexible Partnerin

Wir freuen uns mit Yokoy ein neues Mitglied in unser Open-Banking-Community begrüssen zu dürfen. Mit dem Yokoy-Projekt zeigt sich einmal mehr, dass Open Banking für Endnutzerinnen und Endnutzer finanzielle und prozessuale Vorteile bringt. Gleichzeitig ist die Ankündigung ein Meilenstein für unseren jungen Geschäftsbereich mit Prepaid-Karten, wo wir weiteres Potenzial sehen», sagt Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg.

Über Yokoy
Das Schweizer Fintech-Unternehmen Yokoy nutzt künstliche Intelligenz, um die Spesen- und Firmenkartenprozesse von Unternehmen zu automatisieren. Das Startup-Unternehmen mit Sitz in Zürich wurde 2019 von Devis Lussi, Lars Mangelsdorf Melanie Gabriel, Philippe Sahli, und Thomas Inhelder unter dem Namen Expense Robot gegründet. Heute verfügt das Unternehmen über rund 100 Kunden, darunter Firmen wie Swissquote, Hero oder Ameropa. Im März 2020 verkündeten Yokoy eine erste Finanzierungsrunde in der Höhe von 1,7 Millionen Franken, die von Swisscom Ventures und SIX Ventures angeführt wurde und an der sich auch Myke Näf, der Gründer von Doodle, beteiligt hat. Mit der Lancierung der Yokoy Prepaid Business Mastercard im August 2020 wurde der Firmenname von Expense Robot in Yokoy geändert.
Über die Hypothekarbank Lenzburg AG
Die Hypothekarbank «Hypi» Lenzburg ist eine börsenkotierte Schweizer Universalbank, die 1868 als Hypothekar- und Leihkasse Lenzburg gegründet wurde. Sie ist aktiv im Retail Banking, Hypothekargeschäft, Private Banking und KMU-Geschäft. Unter der Marke HBL Asset Management bietet die «Hypi» Lenzburg zudem professionelle Vermögensverwaltung an. Das eigene Kernbankensystem Finstar wurde 2017 mit einer offenen Schnittstelle ausgestattet. Unter der Marke Hypothekarbank Lenzburg betreibt die Bank 13 Geschäftsstellen sowie zwei Beratungsbüros und ist stark in der Region verankert. Wegen ihrer technologischen Innovationskraft hat die «Hypi» Lenzburg in den letzten Jahren verschiedene Auszeichnungen gewonnen.





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