Wochenende der Schweizer Museen

Facebook bringt Kunstobjekte und Exponate virtuell nach Hause

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Das digitale Wochenende der Museen findet am 27. und 28. Februar jeweils zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr in verschiedenen Museen der Deutschschweiz statt.
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Das digitale Wochenende der Museen findet am 27. und 28. Februar jeweils zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr in verschiedenen Museen der Deutschschweiz statt.
Die Museen in der Schweiz bleiben vorerst geschlossen. Dennoch öffnen Samstag (27. Februar) und Sonntag (28. Februar) die Türen zu verschiedenen Kultureinrichtungen – zumindest virtuell. Im Rahmen des “Digitalen Wochenendes der Museen” bietet Facebook virtuelle Führungen in Video-Form an und beschreitet in Zusammenarbeit mit den Museen neue Wege, Kunst, Kultur und Wissenschaft digital erlebbar zu machen. Mit von der Partie sind namhafte Museen der Deutschschweiz.

Mit der Aktion unterstützt Facebook das Engagement von Kulturinstitutionen und macht Kunst von zu Hause aus erlebbar. Die Videos haben eine Dauer von 10-15 Minuten und werden auf den jeweiligen Facebook-Seiten der Museen geteilt. Alle Videos können auch im Nachgang jederzeit angeschaut werden.


Das Museum für Gestaltung Zürich: 27.2. - 15:00 Uhr

Das Museum für Gestaltung Zürich lädt ein zu einem Rundgang durch sein Stammhaus an der Ausstellungsstrasse. Hier präsentiert das Museum Wechselausstellungen – aktuell «Wild Thing – Modeszene Schweiz» sowie eine Auswahl an Schätzen aus seiner international bedeutenden Sammlung: In der Ausstellung "Collection Highlights" gibt es rund 2000 Exponate aus den Bereichen Kunstgewerbe, Grafik, Plakat, Textil sowie Möbel- und Produktdesign zu entdecken, während man in «Ideales Wohnen» die unterschiedlichen Wohnträume des 20. Jahrhunderts vergleichen kann. Zudem gibt eine Auswahl von rund 80 Plakatreproduktionen Einblick in den immensen Fundus der grössten Plakatsammlung der Welt.

Das Verkehrshaus der Schweiz: 27.2. - 16:00 Uhr

Das Motto des Verkehrshaus der Schweiz in Luzern lautet "Offen für Entdecker". Im meistbesuchten Museum der Schweiz wird die Geschichte der Mobilität auf der Strasse, der Schiene, dem Wasser, in der Luft und im Weltall erlebbar, spannend und abwechslungsreich erzählt. Die Ausstellung «Kunst-Stoff Plastik» im Hans Erni Museum zeigt mit über 70 Werken von den 1950er-Jahren bis heute die vielfältige künstlerische Verwendung synthetischer Stoffe und schliesst damit einerseits an das Schwerpunktthema Logistik des Verkehrshauses und andererseits an Hans Ernis Engagement für Umwelt- und Naturschutz an.

Das Technorama in Winterthur: 27.2. - 17:00 Uhr

Anders als in einem Museum darf man im Swiss Science Center Technorama alles berühren und damit spielen und experimentieren. Der Rundgang gibt Einblick in unzählige Experimentierstationen und lässt Zuschauerinnen und Zuschauer sogar an einem Naturphänomen teilhaben. Ganz nach dem Motto: Mit allen Sinnen erleben und manipulieren, um die Welt im doppelten Sinne des Wortes zu "begreifen".

Das Bernische Historische Museum: 28.2. - 15:00 Uhr

Seit es Menschen gibt, sind sie unterwegs: Mit der aktuellen Wechselausstellung "Homo migrans. Zwei Millionen Jahre unterwegs" lädt das Bernische Historische Museum zu einer Zeitreise, die von den Ursprüngen der Menschheit bis in die Gegenwart der Schweiz führt. Auf einem kurzen Abstecher in die Dauerausstellungen werden zudem einige Herzstücke des Hauses präsentiert.

Das Museum Rietberg in Zürich: 28.2. - 16:00 Uhr

Die Kunst der Welt zeigt das Zürcher Museum Rietberg, das Sie einlädt, Highlights aus seiner Sammlung indischer Skulpturen kennenzulernen. Um ein archäologisches Abenteuer in Honduras dreht sich die Ausstellung "Die vergessene Küste" – treten Sie virtuell ein und gewinnen Sie einen ersten Einblick in das internationale Forschungsprojekt "Guadalupe".

Das Kunstmuseum Basel: 28.2. - 17:00 Uhr

Das Kunstmuseum Basel lädt zu einem Rundgang durch die Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert aus dem Blickwinkel von Frauen ein. Kuratorin Eva Reifert stellt wichtige Werke von Künstlerinnen wie Paula Modersohn-Becker, Sophie Taeuber-Arp und Miriam Cahn vor.
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