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Coworking-Anbieter setzt auf Wachstumsschub nach Ende der Pandemie

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Aufsteigende Tendenz: Zahl der Mieter bei Westhive von Januar 2020 bis Januar dieses Jahres
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Aufsteigende Tendenz: Zahl der Mieter bei Westhive von Januar 2020 bis Januar dieses Jahres
Die Westhive AG hat ihren Umsatz nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Die Anzahl der Mieter sei um mehr als 50 Prozent gestiegen. Weitere Standorte seien für die kommenden zwölf bis 24 Monate geplant.

Die Zahl der Mieter der von Westhive betriebenen Coworking Spaces ist von 394 im Januar 2020 auf 726 im Januar dieses Jahres gestiegen, eine Zunahme um fast 85 Prozent. Da die Mieteinnahmen in etwa 70 bis 80 Prozent der Westhive-Umsätze ausmachen, konnte die Corona-bedingte Stagnation in den Geschäftsbereichen Events und Gastro überkompensiert werden. Mit Eröffnung der Räumlichkeiten Basel Rosental, Zürich Wollishofen und dem Westhive Retreat im Berghuus Radons wuchs die Zahl der Standorte im vergangenen Jahr auf insgesamt sechs an.



Für die Zukunft vertraut das Westhive-Management auf Prognosen, wonach Unternehmen nach Ende der Pandemie vermehrt auf Coworking Spaces und Serviced Offices setzen würden, sei es, um ihre Flexibilität zu erhöhen, wenn sich der Platzbedarf kurzfristig ändert, sei es, um die hohen Investitionen eines Innenausbaus, verbunden mit langen Vertragslaufzeiten, zu vermeiden. Westhive will daher weiter expandieren und plant in den kommenden 24 Monaten vier weitere Standorte. Anfang 2022 eröffnen nach Unternehmensangaben neue Locations in Basel, in Zürich Stettbach und in Zug, Anfang 2023 soll Genf folgen.

Insgesamt entstehen an den vier neuen Locations laut Westhive etwa 1000 Arbeitsplätze auf knapp 10.000 Quadratmetern. Gesamthaft wird Westhive damit über 2000 flexible Arbeitsplätze und Büroflächen in Zürich, Genf, Basel und Zug anbieten. Weitere Locations und Kooperationen für flexible Arbeitsmöglichkeiten, aber auch Seminare, Workshops und Veranstaltungen, seien in Planung.

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