WerbeWeischer

Wemf-Modellierung soll Kino und Bewegtbild vergleichbar machen

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© zVg.
Der Markt ist klein, doch geht es nach Kinovermarkter WerbeWeischer soll der Anteil von Kinowerbung am Mediamix endlich wieder wachsen. Dazu beitragen sollen neue Reichweitendaten der Werbemedienforschung Wemf. Die Daten sollen Vergleichbarkeit zwischen Kino und anderen Bewegtbildmedien schaffen.
„Kino ist eine Dimension für sich“, sagt Christof Kaufmann, CEO von WerbeWeischer Schweiz,  zugleich wünsche der Werbemarkt eine möglichst integrierte Bewegtbild-Währung: „Wie entsprechende Workshops gezeigt haben, besteht bei Mediaagenturen und Werbetreibenden der Wunsch, dass Kino auch in den Bewegtbild-Planungstools so selbstverständlich dazugehört wie im richtigen Leben.“


Auch heute gibt es, so betont WerbeWeischer, schon hoch präzise Leistungswerte. Die bisherige Wemf-Analyse MACH Cinema beruht auf der Kombination zweier Datenquellen: den Verkaufsdaten und den Befragungsdaten. Die neue Studie soll künftig aber spezifische Planungs- und Kontrolldaten auf Kampagnenebene liefern. Somit würden Reichweite und Soziodemografie von Kinokampagnen für Mediaplanung und Werbeauftraggeber mit den Bewegtbildmedien vergleichbar.

Den klassischen Forschungsvertrag mit der Währungshüterin hatte Kaufmann gekündigt. Um den neuen Forschungsauftrag hat sich die Wemf bereits Mitte 2017 beworben. Deren Vorschlag: insgesamt vier bereits vorhandene Datenquellen sollen modelliert werden: Dazu gehören die Daten der MACH Cinema, ebenso wie eine weitere existierende Wemf-Befragung, die jährlich die soziodemographischen Besucherstrukturen nach Filmgenre erhebt. Außerdem sollen die tagesaktuellen Ticketverkäufe je Kinosaal sowie innerhalb eines Genres bestimmte Affinitäten zu einem Kinofilm einfliessen.


Nun ging der Auftrag an die Wemf raus. Die anspruchsvolle Modellierung ist Werbe-Weischer Schweiz nach eigener Aussage mehr als 100.000 Franken wert.
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