Werbeweischer

Nils Schilling verlässt den Kinovermarkter

Nils Schilling kehrt Werbe Weischer den Rücken
© Weischer Media
Nils Schilling kehrt Werbe Weischer den Rücken
Nils Schilling verlässt nach über 18 Jahren das Unternehmen WerbeWeischer. Der Managing Director International, der von 2012 bis 2016 auch Werbeweischer Schweiz in damaliger Konkurrenz zu Publicitas Cinecom aufgebaut und etabliert hat, scheidet "im besten gegenseitigen Einvernehmen und zum großen Bedauern des Managements" zum 1. Februar 2019 aus, um sich neuen Herausforderungen zu widmen.

Hintergrund von Schillings Entscheidung ist die strategische Neubewertung der internationalen Ausrichtung von WerbeWeischer durch die Gesellschafter von Weischer.Media, wie es in einer Mitteilung heisst. Abgesehen von den Märkten Österreich und Schweiz "wird eine Expansion in weitere Länder in den nächsten Jahren nicht verfolgt", heisst es da. Die Folge: Der Bereich „Internationale Entwicklung“ wird geschlossen, Schillings Hauptaufgabe entfällt.



„Für die so lange, erfolgreiche und loyale Zusammenarbeit bei WerbeWeischer möchte ich Nils Schilling meinen ganz persönlichen Dank aussprechen“, sagt Stefan Kuhlow, CEO von WerbeWeischer. „Wir haben ihm die Konzeption und Umsetzung vieler erfolgreicher Entwicklungen und Innovationen zu verdanken. Sein Weggang ist ein großer Verlust für unser Unternehmen, weshalb wir diese Entscheidung sehr bedauern.“

Schilling, Jahrgang 1970, kam im Jahr 2000 zu Weischer.Media, zunächst als Media Sales Director. 2008 wurde er zum Geschäftsführer von WerbeWeischer berufen und übernahm den Aufbau und die Leitung des nationalen Kundenvertriebsbereichs. In seiner Funktion modernisierte er auch die Standards für Kinowerbung und führte u.a. das Vermarktungskonzept „Cinema.Reloaded“ ein. 2012 gründete er WerbeWeischer Schweiz und baute das Unternehmen als Geschäftsführer zum dortigen führenden Vermarkter aus. Im Jahr 2017 wurde ihm zudem die Verantwortung für Österreich übertragen. „Wir haben es Nils Schilling zu verdanken, dass WerbeWeischer heute in Österreich und der Schweiz eine führende Rolle im Kinomarkt spielt“, betont Florian Weischer, Chairman von Weischer.Media. „Ohne ihn hätte sich unser Unternehmen in den vergangenen Jahren wirtschaftlich nicht so positiv entwickelt.“


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