Weihnachtskampagnen

Wie Schweizer und internationale Firmen das Fest begehen

Der kleine Weihnachtself Elfred erobert die Herzen offenbar im Sturm.
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Der kleine Weihnachtself Elfred erobert die Herzen offenbar im Sturm.
Manor, Digitec, Galaxus, Globus, Huawei, Samsung, Netflix, Mercedes-Benz, Vodafone, Elkjop, Aldi, Microsoft und und und - Die Weihnachtsspots von Firmen aus der Schweiz, den USA, Grossbritannien, China, Irland, Deutschland und Skandinavien sind unterschiedlich und haben doch eins gemein: So verschieden ihre Themen sind, versuchen doch alle sie mit viel Gefühl zu transportieren.

Manor: Weihnachten mit Efred

Mit seinem Weihnachts-TV-Spot rund um die magische Welt der Weihnachtselfen am Nordpol verzauberte Manor bereits im vergangenen Jahr die Schweizer. Im diesjährigen TV-Spot „The Gift“ von Manor übernimmt der Weihnachtself Elfred die Hauptrolle. Der Animationsfilm wird ab 15. November auf den Schweizer TV-Kanälen sowie in den Kinos und ab sofort auf Social Media gezeigt.

Globus.ch: Magische Weihnachten

Globus Warenhaus nutzt Weihnachten, um die erste grosse Arbeit seiner neuen Agentur Kolle Rebbe vorzustellen. Im Mittelpunkt des Auftritts, der in der deutschsprachigen wie der Westschweiz geschaltet wird, steht das Sortiment des Schweizer Händlers.

Digitect Galaxus: Winterabenteuer und Netflix

Bei Galaxus handelt es sich um eine Neuauflage der „Wir haben die Produkte, du das Leben“-Kampagne. Digitec legt seine Community-Kampagne neu auf, bei der echte Kundenmeinungen präsentiert werden.

Mercedes-Benz: Leise zum Fest

Schon im Herbst entdeckte Daimler die Geräuschlosigkeit als Thema in der Produktkommunikation für die E-Modelle der Kleinstwagenmarke Smart. Jetzt steht das leise Fahren auch im Fokus des Weihnachtsspots für die große Schwester Mercedes-Benz.

Netflix: Wenn Seniorinnen Bingewatch-Weihnachtslieder singen

Beim Gang über den Weihnachtsmarkt, beim Einkaufen und im Radio sind sie gerade wieder omnipräsent: Weihnachtslieder. Wem die Dauer-Beschallung mit "Last Christmas", "Alle Jahre wieder" und Co noch nicht genug ist, der kann sich jetzt auch auf den Social-Media-Kanälen von Netflix Christmas-Songs anhören. Allerdings hat der Streaming-Gigant die Lieder dafür in einer sehr charmanten Interpretation abgewandelt.

Samsung: So können Familien gemeinsam feiern - rund um die Welt

Im Durchschnitt dauert es 22 Stunden und 35 Minuten, von Dublin nach Sydney fliegen. Und neben viel Zeit kostet die Reise vor allem auch viel Geld. Deswegen schafft es nicht jeder, dessen Familie auf der anderen Seite der Welt lebt, an Weihnachten zuhause zu sein. Doch Samsung Irland und der britische Mobilfunkanbieter Three haben trotzdem einen Weg gefunden, getrennte Familienmitglieder an einen Weihnachtsdinner-Tisch zu bringen.

Huawei: Wenn der Weihnachtsmann für ein kleines Mädchen Gebärdensprache lernt

Zu keiner anderen Zeit im Jahr sind die Menschen so besinnlich und voller Nächstenliebe wie in der Weihnachtszeit. Auch Huawei widmet sich nun einem sozialen Thema. Der chinesische Smartphone-Hersteller hat eine App entwickelt, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz Kinderbücher für gehörlose Menschen in Gebärdensprache übersetzt. Zum Launch startet Huawei international eine emotionale Weihnachts-Kampagne.

Elkjop: Wie ein kleines Mädchen zu Weihnachten seinen Großvater aufblühen lässt

In ihren Weihnachtsspots setzen viele Marken auf große Gefühle - so auch der skandinavische Elektronikhändler Elkjop. Im Film "To Give More" erzählt die verantwortliche Agentur Nord DDB die dramatische Geschichte eines distanzierten Großvaters, dessen Herz durch die mit seiner Enkelin geteilten Leidenschaft erweicht. Die Botschaft am Schluss: Ein durchdachtes Geschenk ist viel mehr als bloß ein Präsent.

Vodafone: Haltung zu Weihnachten

In die Weihnachtssaison startet Vodafone mit einem formell negativen Spot. Denn Jung von Matt/Next Alster lässt ein kleines Mädchen in einem Voice-over vor allem von den Dingen erzählen, die Weihnachten nicht sind: Weihnachten ist keine Hautfarbe, Weihnachten ist kein Hass, Weihnachten ist kein freier Tag, Weihnachten ist kein Weg zu weit. Das Resultat ist ein Weihnachtsfilm, der sich der üblichen Klischeefalle entzieht und am Ende zu dem konsensfähigen Schluss kommt: "Weihnachten ist, was uns zusammenbringt."

Aldi: Weihnachtliche Techno-Party

Vor knapp zwei Wochen legte Aldi zusammen mit Oliver Voss seine TV-Weihnachtskampagne vor, in der ein Dauerschwätzer auf einer Zugreise das kulinarische Festtagssortiment des Discounters anpries. Jetzt legt das Duo einen Kino- und Onlinespot nach, der nicht weniger ist als eine Techno-Party mit bunter Lichtershow. In der Hauptrolle: eine Aldi-Filiale.

Edeka: Kunden im Weihnachtsrausch

Wenn die Zeit der Weihnachtswerbung kommt, gehört Edeka traditionell zu den besonders aktiven Marken. Und dieses Jahr geht Lead-Agentur Jung von Matt mit einer besonders starken Idee ins Rennen: In einem echten Edeka-Markt dürfen die Kunden selbst entscheiden, wie hoch die Weihnachtsrausch-Dosis ausfällt. Und die Ergebnisse variieren von einigen schlechtgelaunten Weihnachtselfen bis hin zum kleinen Weihnachts-Musical.

Microsoft: Inklusive Spielfreude an Weihnachten

Kinder und Jugendliche lieben Videospiele und das Gefühl, ein schweres Level zu meistern - am besten im Beisein der staunenden Freunde. Aber was ist eigentlich mit den Kindern, die aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mitmachen können? Für die hat Microsoft jetzt spezielle Game-Controller für die Xbox entwickelt. Gemeinsam mit M:United//McCann feiert der Hersteller sein neues Produkt jetzt mit einem tollen Werbespot - und liefert so pünktlich zur Weihnachtszeit ein starkes Statement für Inklusion.

Apple: Teilen macht Freude

Für ihre Weihnachtskampagne setzen in diesem Jahr einige Marken auf aufwändig produzierte Animationsfilme - etwa Penny in Deutschland oder Aldi in Großbritannien. Auch Apple hat nun einen festlichen Werbespot vorgelegt, der auf animierte Bilder setzt, und stellt darin eine schüchterne junge Frau vor, die sich auf ihrem Macbook kreativ austobt, die Ergebnisse allerdings vor der Welt versteckt.

 




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