Wegen Namensstreit

Der deutsche E-Commerce-Anbieter Otto verschiebt seinen Schweizer Start

Otto's will sich nicht das Geschäft durch einen deutschen Onlinehändler ähnlichen Namens vermiesen lassen und kämpft mit juristischen Mitteln. 2018 erhielt er vom Bundesgericht teilweise Recht. Nun muss das Zürcher Kantonsgericht nochmals entscheiden. Doch das dauert und kann wohl erneut angefochten werden.
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Otto's will sich nicht das Geschäft durch einen deutschen Onlinehändler ähnlichen Namens vermiesen lassen und kämpft mit juristischen Mitteln. 2018 erhielt er vom Bundesgericht teilweise Recht. Nun muss das Zürcher Kantonsgericht nochmals entscheiden. Doch das dauert und kann wohl erneut angefochten werden.
Der deutsche E-Commerce-Anbieter Otto kommt frühestens 2020 in die Schweiz, möglicherweise aber auch erst 2021. Grund: Der Namensstreit mit  dem hiesigen Discounter Otto's ist weiterhin ungeklärt. Das schreibt die "Handelszeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe.
"Wir müssen unseren Schweizer Start, den wir für 2019 geplant hatten, verschieben", sagt Harald Gutschi, Geschäftsführer der österreichischen Otto-Tochter Unito, die für die Otto-Geschäfte in Österreich und der Schweiz zuständig ist. "Wir können in der Schweiz frühestens 2020, eher aber 2021 starten."


Grund für die Verzögerung ist der Namensstreit, den sich die Deutschen mit dem hiesigen Discounter Otto's liefern. Für den Schweizer Online-Einstieg unter der Marke Otto, sagt Gutschi, "scharren wir seit zwei Jahren mit den Hufen. Aber bevor wir starten können, muss die Rechtslage geklärt sein."
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