Von KI und Segmentierung

E-Mail-Marketing: Sieben Trends für 2020

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Dialog-Mail eMarketing Systems bietet Software-Lösungen für E-Mail-Marketing an und stellt für das neue Jahr sieben Trends vor, die Marketers für die Planung berücksichtgen sollten.
Zu Beginn eines neuen Jahres beschäftigen sich viele mit den aktuellen Entwicklungen. Denn so lässt sich besser einschätzen, in welchen Bereichen man vielleicht Schwerpunkte setzen oder welche neuen Kenntnisse man sich mittelfristig aneignen sollte. Deshalb hat Dialog-Mail eMarketing Systems sieben Trends zusammengestellt:

1. Künstliche Intelligenz

Auch in diesem Bereich spielt KI eine Rolle, zwar wird es kein Massenphänomen, da es noch zu sehr in den Kinderschuhen steckt, jedoch könnten Spam-Filter durch maschinelles Lernen deutlich besser darin werden, Spam von legitimen Mails zu unterscheiden und auch die Versender werden ihre Zustell-Quote durch neue Technologien weiter verbessern können. Sowohl Artikel als auch andere Content-Elemente (Textpassagen, Bilder, Links) werden wesentlich punktgenauer personalisiert werden können, mit dramatisch weniger manuellem Aufwand. Durch bessere Algorithmen werden einige Kennzahlen, insb. Öffnungs- und Klickraten, noch genauer ermittelt werden können.

2. Innovative Designs

Insbesondere das Design ist bei den meisten Unternehmen langweilig und gleichförmig: Eine Abfolge von Text-Bild Kombinationen, getrennt durch Trennlinien oder Abstände. Doch das liegt nicht am Medium. Es gibt zahlreiche Beispiele für Mailings, die mit wenig Aufwand aus der Masse der Newsletter herausstechen – einfach weil die Kunden etwas mutiger und die Agenturen etwas experimentierfreudiger waren.

3. Animationen und CSS3-Effekte

Passend zum Design-Thema werden auch Effekte, die man über CSS3 (Cascading Style Sheets) realisieren kann, stärker genutzt werden. Damit lassen sich schon heute interessante Effekte wie Animationen (z.B. eine schneiende Winterlandschaft) umsetzen.

4. E-Mail Adressen vs. Abwanderungsrate

Es ist kein neues Thema, aber E-Mail Adressen werden auch 2020 für viele E-Mail Marketer ein wichtiges Projekt sein. Denn erfolgreiches E-Mail Marketing ist nur möglich, wenn man über (ausreichend) gute E-Mail Adressen verfügt. Das heisst, die Optimierung der eigenen Website wird vermehrt in den Vordergrund stehen, um neue Leser auf den Newsletter aufmerksam zu machen. Je weniger Adressen verloren gehen, desto weniger müssen neu dazu gewonnen werden. Clevere E-Mail Marketers beschäftigen sich deshalb auch mit der gezielten Analyse der Abwanderungsrate und denken darüber nach, wie sie am besten gesenkt werden kann. Durch wirklich lesenswerte Inhalte, zum Beispiel.

5. Nutzen der Software-Features

Die meisten E-Mail Marketing Tools verfügen über eine Reihe von praktischen Funktionen, denen mehr Beachtung geschenkt werden sollte. Zum Beispiel: A/B-Tests, unterschiedliche Versandzeitpunkte ausprobieren, Ereignis-Mailings oder Klicks nach Interessens-Gebieten analysieren.

6. Segmentierung

Die meisten Unternehmen verschicken Ihren Newsletter noch immer inhaltsgleich an den gesamten Verteiler. Das ist schade. Denn dieses "One-size-fits-all" Vorgehen geht zu Lasten der Relevanz für die Leser, und damit langfristig zu Lasten der Kennzahlen. Denn niemand wird sich immer für alle Inhalte gleichermassen interessieren. So eine Segmentierung muss weder aufwändig noch kompliziert sein. Bei dialog-Mail können Sie beispielsweise personalisierte Inhalte erstellen und somit ganz einfach unterschiedliche Inhalte für verschiedene Zielgruppen verschicken. Damit bekommt jeder Empfänger nur noch jene Inhalte, die ihn auch interessieren. Für den Anfang können das einfach unterschiedliche Artikel für Männer und Frauen sein; oder für Kunden und Nicht-Kunden. Oder für langjährige Newsletter-Leser und Newsletter-Neulinge.

7. Erfolgsanalyse über den Newsletter hinaus

Öffnungsraten sind wichtig, Klickraten interessant, keine Frage. Doch wirklich spannend wird es oft, wenn man die Newsletter-Statistik nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenspiel mit der Website.
Daher sollte man die Links mit den Parametern für Google Analytics versehen.
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