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"Wer liefert was" rückt unter "WLW" Einkäufer in den Fokus

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WLW gibt es nun auch als App und mit "Mobile only"-Funktionen wie den Direktanruf
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WLW gibt es nun auch als App und mit "Mobile only"-Funktionen wie den Direktanruf
Der B2B-Online-Marktplatz "Wer liefert was" mutiert zur B2B-Plattform. Dazu hat ihm der Hamburger Betreiber Visable mit "WLW" einen neuen Namen und ein neues Corporate Design verpasst. Eine auch in der Schweiz startende Kampagne soll die Bekanntheit des Portals unter Einkäufern erhöhen und zugleich die Veränderungen in Hinblick auf Marke und Technik vermitteln.
In der Datenbank von "Wer liefert was" sind laut Visable insgesamt 590.000 Lieferanten, Hersteller, Händler und Dienstleister aus der Schweiz, Deutschland und Österreich in etwa 47.000 Kategorien gelistet, nach denen monatlich 1,3 Millionen Einkäufer suchen. Etwa 70.000 Firmen aus der Schweiz haben sich eingetragen. Jetzt präsentiert sich das Suchangebot nach einem Relaunch als Plattform WLW mit verändertem Design, Claim und Logo sowie mit neuen Funktionalitäten. Zwar wurde der seit 1932 verwendete Name "Wer liefert was" ohnehin schon dank der URLs wlw.ch, wlw.de und wlw.at häufig mit WLW abgekürzt, aber nun ist die Kurzform die offizielle Bezeichnung. Das neue Logo, der "Switch", soll die Transformation vom früheren Nachschlagewerk hin zu einem digitalen Tech-Unternehmen mit internationaler Bedeutung widerspiegeln. Im Claim "Einfach. Besser. Entscheiden." wird nach Unternehmensangaben erkennbar, dass es sich bei WLW nicht mehr nur um eine einfache Anbietersuche handelt, sondern um eine Unterstützung für Einkäufer, "die beste Entscheidung für ihr Unternehmen und ihre Anforderungen zu treffen".


Wichtigstes neues Feature ist Visable zufolge WLW Connect. Der Service jenseits der klassischen Suchmaske reduziere den zeitlichen Aufwand des Einkäufers für seine Recherche erheblich. Dabei wird bei einer Suchanfrage auf Basis der Datenbank-Ergebnisse eine Vorselektion getroffen, indem WLW die passenden Lieferanten kontaktiert und klärt, ob die Anfrage für sie interessant ist. Einkäufer können im Anschluss gezielt Kontakt mit den Anbietern aufnehmen.

Für die Kommunikation des Relaunch fährt Visable nach eigenen Angaben die größte Marketingoffensive seit knapp drei Jahren. Investierte das Unternehmen zuletzt vor allem in Produkte und Personal, fliesst laut Carsten Brandt, Head of Brand & Corporate Communications bei Visable, allein im vierten Quartal dieses Jahres ein mittlerer sechsstelliger Betrag (inklusive Kreation und Media) in eine Kampagne. Sie wird von Ende Oktober/Anfang November an in der Schweiz, Deutschland und Österreich zu sehen sein und aus einem Mix aus Display-, Print- und Social-Media-Werbung bestehen. Für das kommende Jahr ist nach Angaben von Brandt eine Fortsetzung geplant, für die voraussichtlich mindestens eine hohe sechsstellige Summe zum Einsatz kommen werde.
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