Video-Chats

Facebook bringt "Messenger Rooms" für Video-Chats mit bis zu 50 Personen

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Die Anwendung Facebook Messenger Rooms für Videochats. Die Anwendung kann direkt aus Facebook-Gruppen, -Newsfeed oder -Messenger erfolgen.
© Bilder: Facebook / Artwork: Horizont
Die Anwendung Facebook Messenger Rooms für Videochats. Die Anwendung kann direkt aus Facebook-Gruppen, -Newsfeed oder -Messenger erfolgen.
Am Freitag startete Facebook mit dem Rollout von "Messenger Rooms". Dabei handelt es sich um Gruppen-Videoanrufe, die es ermöglichen, Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen – trotz räumlicher Trennung. Einfach einen Raum direkt über Messenger oder Facebook erstellen und jeden gewünschten Teilnehmer zum Beitritt einladen. Der Coup: Auch Personen, die nicht über ein Facebook-Konto verfügen können einem Raum beitreten.

Zeitlich unbegrenzte Videoanrufe mit bis zu 50 Personen

Messenger Rooms macht das Zusammensein so ganz einfach und ermöglicht, gemeinsam zu feiern, sich innerhalb einer Gemeinschaft oder der Nachbarschaft zu organisieren oder einfach virtuell mit den Freunden auf der Couch zu entspannen. Bald bieten die Räume Platz für bis zu 50 Personen gleichzeitig – zeitlich unbegrenzt.

Messenger Rooms sicher nutzen

Die Räume können direkt auf Facebook über den News Feed, Gruppen und Veranstaltungen gestartet und gemeinsam genutzt sowie öffentlich sichtbar gemacht werden, so dass andere Personen dem Raum spontan beitreten können. Jedoch können die Räume auch gesperrt und auf privat gestellt werden. Die Person, die in den Raum einlädt, kann so bestimmen, ob sich andere dem Gespräch anschliessen können oder nicht. Nach Erhalt einer Einladung, kann der Teilnehmer direkt mit dem eigenen Telefon oder Computer beitreten. Es ist kein Herunterladen nötig, um dabei zu sein.

Neue KI-gestützte Hintergründe und Stimmungsbeleuchtungsfilter

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen AR-Effekten von Messenger, wie beispielsweise  Hasenohren und Alienmasken, beginnen wir mit der Einführung neuer KI-gestützter Effekte und erweitern die Messenger-Videochats auf Mobiltelefonen. Wir führen 360-Grad- und interaktive Hintergründe ein, die die Teilnehmer in wunderschöne und kultige Räume entführen: von einem luxuriösen Apartment auf dem Wasser über einen Königspalast bis hin zum Strand. Ausserdem gibt es 14 neue Kamerafilter, die für eine Raumbeleuchtung sorgen, die den gesamten Raum und das Gesicht erhellt. Neue AR-Effekte sorgen auch dafür, dass Geburtstage gefeiert oder mit Freunden zu Hause gecampt werden kann.

Datenschutz und Sicherheit

Facebook beteuert in seinem Blogbeitrag: Bei Messenger Rooms stehen Privatsphäre und Sicherheit an erster Stelle. Die Person, die den Raum auf Messenger oder Facebook erstellt, kontrolliert die Privatsphäre-Einstellungen, einschliesslich der Frage, wer beitreten kann, wer den Raum sieht und ob der Raum offen oder geschlossen ist. Der- oder diejenige, die den Raum erstellt, muss außerdem anwesend sein, damit der Anruf beginnen kann, und kann auch jederzeit Gäste entfernen. Der Name eines Raumes oder das Profil einer Person kann gemeldet werden, wenn der Verdacht besteht, dass diese Person gegen  Gemeinschaftsstandards verstossen hat. Die Berichte enthalten keine Audio- oder Videodaten aus dem Raum, da wir die Anrufe weder ansehen noch anhören.


Messenger Rooms wird in Deutschland, Österreich und in der Schweiz in den nächsten Wochen verfügbar sein.

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