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VSM gegen neues Bundesgesetz über elektronische Medien

Neues Gesetzt elektronische Medien: Nicht ohne Zeitungen, fordert der VSM
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Neues Gesetzt elektronische Medien: Nicht ohne Zeitungen, fordert der VSM
Der Verband Schweizer Medien (VSM) lehnt das neue Bundesgesetz über elektronische Medien ab. Im vorliegenden Entwurf werde nicht berücksichtigt, dass die Presse die Nummer 1 für die Meinungsbildung vor Abstimmungen sei sowie dass in der Verfassung eine Rücksichtnahme auf die Presse verbrieft ist, so der VSM.

Die Verleger werden die neue Vorlage nur unterstützen, wenn eine Korrektur vorgenommen wird. So solle formuliert werden, dass es keine weiteren Marktverzerrungen zu Lasten der Printmedien durch den einseitigen Förderfokus auf audio-visuelle Medien gebe. Die Punkte des VSM lauten: Erhöhung indirekte Presseförderung um 90 Mio. CHF als Beitrag zur digitalen Transformation

Gewährleistung bzw. Verbesserung der heutigen Rahmenbedingungen für private, regionale Radio- und TV-Anbieter

Klare Schranken für die SRG im Onlinebereich. Kein Ausbau mit Web-only-Formaten

Keine hochpolitische, mit viel zu grosser Machtfülle ausgestattete KOMEM-Behörde

Förderung der Nutzungsforschung für alle Vektoren, namentlich des Swiss Media Data Hub

Media Literacy, verstärkte Ausbildung an Schulen in der Kompetenz, sich eine Meinung zu bilden



Die komplette Stellungnahme des VSM und weitere Ausführungen finden Sie hier


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