Verbandsfusion

LSA und BPRA schliessen sich zusammen

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Der neugewählte LSA-Präsident Beat Krebs (recht) mit Ex-BPRA-Präsident und LSA-Vizepräsident Andreas Hugi (links)
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Der neugewählte LSA-Präsident Beat Krebs (recht) mit Ex-BPRA-Präsident und LSA-Vizepräsident Andreas Hugi (links)
Die beiden Agenturverbände LSA und BPRA gehen künftig gemeinsame Wege. An den heutigen Mitgliederversammlungen stimmten die Mitglieder beider Verbände einem Zusammenschluss per 1. Juli 2020 zu. Die Fusion ermöglicht den führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz, sich in einem dynamischen Marktumfeld mit vereinten Kräften gemeinsam für ihre Interessen einzusetzen.

Mit vereinten Kräften

In einer zunehmend komplexen und konvergenten Kommunikationswelt verschmelzen Disziplinen zusehends. In der Konsequenz rücken Agenturen und eben auch Verbände mit unterschiedlichen Kernkompetenzen näher zusammen. Die beiden führenden Verbände der Schweizer Kommunikationsagenturen, Leading Swiss Agencies LSA und der Bund der Public Relations Agenturen BPRA, wollen diese Herausforderungen gemeinsam wahrnehmen und sich mit vereinten Kräften proaktiv auf die Zukunft vorbereiten.

BPRA-Mitglieder fusionieren in den LSA

Mit dem Zusammenschluss fusionieren die BPRA-Mitglieder in den LSA. Damit vereint der LSA künftig die führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz mit den unterschiedlichsten Disziplinen und erhält somit mehr Sichtbarkeit und Relevanz in der Kommunikationsbranche sowie in Politik und Verwaltung.

Gemeinsames Qulitätslabel

Für den neugewählten LSA-Präsidenten Beat Krebs, der die Nachfolge von Michael Hählen antritt, ist dies eine positive Entwicklung: «Der Zusammenschluss erlaubt uns, künftig die Interessen der Agenturbranche noch besser zu vertreten. Wir möchten den Verband zudem gemeinsam weiterentwickeln mit dem Ziel, zusammen ein Qualitätslabel für Kommunikationsagenturen zu entwickeln, um einen marktrelevanten Branchenstandard für die Qualität in Kommunikationsagenturen zu etablieren. Dabei können wir auf den Erfahrungen des BPRA mit der CMS-Zertifizierung aufbauen.»

Präsenz in der Romandie stärken

Ein weiteres Ziel des Zusammenschlusses ist die Präsenz in der Romandie zu stärken. Der Aufbau eines «secrétariat romand» soll mittelfristig zu einem Zuwachs an Mitgliederagenturen aus der Westschweiz führen. Der LSA wird neu auch sein internationales Netzwerk erweitern: Die bisherige Vertretung des BPRA in der International Communications Consultancy Organisation ICCO wird weitergeführt.


Andreas Hugi, BPRA-Präsident und neuer Vizepräsident des LSA, ist überzeugt: «Der Zusammenschluss von BPRA und LSA wird Mehrwert für Mitglieder und Kunden generieren. Die enge Zusammenarbeit der beiden Verbände während der Corona-Krise hat uns bereits gezeigt, dass wir unsere Mitglieder zusammen tatkräftiger unterstützen können und bereit sind für eine gemeinsame Zukunft.»
Über den LSA
LEADING SWISS AGENCIES vereint die führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz. Seine Mitglieder arbeiten nach hohen ethischen Grundsätzen. Sie schaffen für ihre Kunden Mehrwerte durch erstklassige Leistungen - mit ganzheitlichen Kommunikations- und Businesslösungen bis zu langfristigen Markenführungsmandaten sichern sie den Erfolg ihrer Kunden. Die Mitglieder unterziehen sich einem strengen Aufnahmeverfahren und müssen sich über höchste Qualitätsanforderungen ausweisen. Mehr Informationen unter www.leadingswissagencies.ch
Über den bpra
Im Bund der Public Relations Agenturen der Schweiz (BPRA) sind die führenden PR-Agenturen der Schweiz zusammengeschlossen. Sie sind nach dem Consultancy Management Standard (CMS) zertifiziert, der zu höchsten fachlichen, wirtschaftlichen und ethischen Standards verpflichtet. Mehr Informationen unter www.bpra.ch
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