Verband Schweizer Medien

VSM meldet bis 80 Prozent Storno bei der Printwerbung

   Artikel anhören
© VSM
Gemäss Newsmail-Meldung von Andreas Häuptli, Geschäftsführer Verband Schweizer Medien, werden aktuell bis 80 Prozent der Reservationen für Printwerbung storniert. Je nach Länge der Krise wird für das Werbejahr 2020 ein Printwerberückgang von gegen 400 Millionen Franken befürchtet. Zudem sagt der Verband den Fake News den Kampf an.
Geschäfsführer Häuptli spricht Klartext: "Dass das nicht gut kommt, ist klar. Es droht ein Kahlschlag im Blätterwald - auch im digitalen - der kaum mehr aufzuforsten ist. Der VSM ist im Kontakt mit allen relevanten Stellen auf Bundesebene für eine branchenspezifische Unterstützung zu Gunsten der Verlage. Jetzt ist Kreativität und politischer Wille gefragt."

Die grosse Krux

Die Werbeeinnahmen, von denen die Verlagshäuser nach wie vor zu einem grossen Teil leben, sinken seit Jahren. Gleichzeitig steigt das Newsaufkommen und mit ihm die Anzahl Fake News. Häuptli: "Journalismus ist wervoller denn je und darum kostet er." Die Menschen im Land würden eine Medienabgabe für das öffentlich-rechtliche Angebot und zur Unterstützung der privaaten Radio- und TV-Sender Zahlen. Die Nutzer freizugänglicher Medienangebote zahtlen mit Daten, so Häuptli weiter. Noch sei die Qualität hervorragend, die Reaktionen laufen zur Hochform auf und die Vielfalt sei noch gewährleistet. Aber in Anbetracht der aktuellen Situation mit Stornos von bis zu 80 Prozent, werde es nicht mehr lange möglich sein, das Niveau zu halten.
Füllerinserat, downloadbar unter https://www.schweizermedien.ch/marketingprojekte/kampagne-gegen-fake-news
© VSM
Füllerinserat, downloadbar unter https://www.schweizermedien.ch/marketingprojekte/kampagne-gegen-fake-news
Dabei ist guter Journalismus gerade jetzt im Kontext der Corona-Seuche im Kampf gegen Fake News so wichtig wie nie zuvor. Deshalb stellt der VSM seinen Mitgliedern Kampagnenmaterial mit Bannern und Inseraten mit Anti-Fakenews-Botschaften zum Download zur Verfügung. 
Füllerinserat, downloadbar unter https://www.schweizermedien.ch/marketingprojekte/kampagne-gegen-fake-news
© VSM
Füllerinserat, downloadbar unter https://www.schweizermedien.ch/marketingprojekte/kampagne-gegen-fake-news
Faknews-Banner, downloadbar unter https://www.schweizermedien.ch/marketingprojekte/kampagne-gegen-fake-news
© VSM
Faknews-Banner, downloadbar unter https://www.schweizermedien.ch/marketingprojekte/kampagne-gegen-fake-news

Was ist seriöser Journalismus?

Der Verlegerverband Schweizer Medien erklärt in einem 3 Minuten Video, 
wie man seriösen Journalismus von Fake News unterscheiden kann.
Checkliste, wie seriöser Journalismus erkennbar ist:
  • Handelt es sich um ein bekanntes Print-, Online-, Radio- oder TV-Medium?
  • Werden Dinge neutral dargestellt?
  • Kommen mehrere Stimmen zu Wort?
  • Sind Meinungen klar ausgewiesen?
  • Werden Autoren genannt?
  • Werden Informationsquellen genannt?
  • Gibt es ein Impressum? 
Schweizer Medien - Andreas Häuptli
© Schweizer Medien
Mehr zum Thema
Verband Schweizer Medien

Print als beste Medizin gegen Coronavirus-Verunsicherung

Für dieses Bild nimmt der Geschäftsführer Verband Schweizer Presse Andreas Häuptli kein Blatt, sondern gleich ein ganzes Heft vor den Mund. Schutz muss sein. Für die grosse Aufklärungskampagne setzt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wieder einmal auf Print. Print als Notnagel? Häuptli äussert sich und nimmt dabei kein Blatt und auch kein Heft vor den Mund. Im Gegenteil: Häuptli preist Print und teil aus.





Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
stats