UPC

Im 1. Semester 2018 mehr TV-Abos verloren als im ganzen 2017

UPC sieht sich bestätigt
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UPC sieht sich bestätigt
UPC legte im 1. Semster 2018 im Geschäftskundenbereich zu, im Privatkundengeschäft hingegen war der Umsatz insgesamt rückläufig. Zulegen konnte UPC lediglich bei den Mobile-Abos, bei Festnetz-Telefonie, Internet und DigitalTV war die Entwicklung dagegen teils deutlich negativ.
Das strategisch wichtige Geschäft mit den Digital-TV-Anschlüssen kommt beim grössten Schweizer Kabelnetzbetreiber UPC nicht voran - im Gegenteil: Im ersten Semester 2018 verlor er 64.000 Abonnenten oder 5,3 Prozent, im ganzen 2017 hatte sich die Zahl noch um 51.000 Abos vermindert. Und dies trotz des im letzten Herbst gestarteten eigenen TV-Senders MySports. Übrigens: Wie viele MySport-Abonnenten UPC unterdessen verzeichnen kann, kommunizierte der Kabelnetzbetrieber nicht, es dürften jedenfalls nicht allzu viele sein, sonst hätte der Branchenleader garantiert etwas dazu verlauten lassen. Per Ende 2017 hatte er 45.000 MySports-Abos kommuniziert.

Der einzige Geschäftsbereich im Privatkundengeschäft, der derzeit eine positive Entwicklung aufweist, ist der Mobilfunk: Hier stieg die Anzahl Abonnementen im 1. Halbjahr 2018 im Vergleich zum Stand von Ende 2017 um 13.000 auf 129.000 (+12.2%). Der  Anstieg als im  sei unter anderem den attraktiven Angeboten ohne Roaming-Gebühren in der EU zuzuschreiben, die Kunden von UPC EU-Roaming inklusive bieten, schreibt der Kabelnetzbetreiber.



Anders sieht es im Festnetzgeschäft aus: Hier reduzierte sich der Abobestand um 1,5 Prozent auf aktuell 530.000 Abos. Im Gegensatz dazu steht der Trend der Kundenzufriedenheit von UPC: Dieser sei in den letzten zwei Jahren noch nie so hoch gewesen wie aktuell. Zudem sei die Hotline von UPC in einem Test von Connect mit dem Prädikat „Sehr gut“ ausgezeichnet worden. "Damit belegt das Unternehmen den zweiten Rang vor Sunrise und Swisscom", schreibt UPC. knö
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