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"Folter ist kein Schicksal, sondern ein Verbrechen."

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© Screenshot Vimeo
Mit dieser Botschaft macht ACAT-Schweiz zum 40-jährigen Jubiläum auf das Thema Folter aufmerksam. Unter der Regie von Chris Santiago hat UP Content dazu diverse Clips umgesetzt.

Jeder Mensch kann Opfer von Folter werden. Auch heute und in aufgeklärten westlichen Kulturen. Denn obwohl fast 90% der Staaten weltweit die UNO-Konvention gegen Folter ratifiziert haben, wird Folter in der grossen Mehrheit dieser Länder weiterhin praktiziert. Regierungen und Wirtschaft sollen das Verbrechen Folter als solches werten und danach handeln, heisst es bei ACAT.


Denn Folter ist kein Schicksal, sondern ein Verbrechen. Zum 40-jährigen Jubiläum von ACAT wird mit Bewegtbild auf dieses Thema sensibilisiert. In einem Hauptfilm wird mit abstrakten Landschaften und Bewegungen der Körper als Zeitzeuge dargestellt, welcher sich anhand von Rückblenden an die Folterszenen erinnert. Betroffene, teilweise anonymisiert, machen das Thema Folterung real. In vier weiteren Clips richten sich die vier Betroffenen mit Statements über die staatlich angeordnete Folter an die Öffentlichkeit. «Es schien mir unmöglich, weiterzuleben», sagt eine Betroffene. «Gegen Folter zu kämpfen, ist meine Therapie», berichtet eine andere. Wie wichtig es ist, sich für dieses Thema einzusetzen, zeigt der Einsatz des Regisseurs, welcher auch vor der Kamera aktiv war.

1981 in Bern gegründet, ist ACAT-Schweiz seither weltweit aktiv für die Abschaffung von Folter und Todesstrafe. Im Fokus der Arbeit von ACAT steht die Würde aller Menschen – unabhängig von Ideologie, Religion, Ethnie oder anderen Eigenheiten. Durch die Dachorganisation FIACAT sind die 30 nationalen ACATs ebenfalls in wichtigen internationalen Gremien wie der UNO oder dem Europarat vertreten.
Credits

Verantwortlich bei ACAT-Schweiz: Katleen De Beukeleer (Kommunikationsverantwortliche), Bettina Ryser (Generalsekretärin); verantwortlich bei UP Content: Derya Tuna (Managing Director), Eveline Mathis (Client Business Manager); Film: Chris Santiago (Regie & Editing), Atila Ulcay (DoP), Bruno Stadler (AC), Roman Brändli (Gaffer), Kevin Vogel (Spark), Emilie Fischer (Production Design), Jasmin Berger (Hair & Make-up), Julian Underwood (Production Manager), Joe Chamaco Rodriguez (Sound Design), Ian Paterson (Location Sound), Sert Mustafa (Grading); speziellen Dank an BLOWUP Studio, Eberle Filmequipment, Apple Shots.



1 Kommentar

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Robert Tobler
    Erstellt 29. März 2021 17:14 | Permanent-Link

    Besser wäre die Aussage: Torture is not an order. It's a crime.

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