Universität Zürich

Fördergeld für Forschungsprojekt "Einfachheit in der Marktgestaltung"

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Sechs Forschende der Universität Zürich werden mit einem renommierten ERC Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats ausgezeichnet. Sie erhalten je rund 2 Millionen Euro Fördergelder für ihre Forschungsprojekte. Dabei das Projekt "Einfachheit in der Marktgestaltung" von Prof. Dr. Marek Pycia.

Rekord für die Universität Zürich

Rekord für die Universität Zürich bei der diesjährigen Vergabe der ERC Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC): Sechs UZH-Forschende erhalten je rund 2 Millionen Euro Fördergelder, um in den nächsten fünf Jahren ihr innovatives Projekt umzusetzen. Mit den hoch kompetitiven Consolidator Grants zeichnet der ERC talentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ganz Europa aus. Ihre Projekte sollen interdisziplinär sein, sich neu aufkommenden Forschungsgebieten widmen oder durch unkonventionelle Herangehensweisen auszeichnen. Von der UZH erhalten zwei Forschende der Wirtschaftswissenschaften, ein Human- und ein Biomediziner, ein Molekularbiologe sowie ein Historiker ein ERC-Stipendium.

Einfachheit in der Marktgestaltung

Einfachheit spielt eine Schlüsselrolle für die praxisnahe Marktgestaltung: Sie bringt die Teilnehmer zu Märkten und Institutionen, spart Kosten und ermöglicht den Marktgestaltern, optimale Ergebnisse abzuleiten. Marek G. Pycia vom Institut für Volkswirtschaftslehre befasst sich in seinem Projekt mit Fragen wie: Welche Verträge und Marktmechanismen sind einfach? Wie kann man die Einfachheit verschiedener Verträge und Mechanismen vergleichen? Welche Zielkonflikte bestehen zwischen der Einfachheit und anderen Zielen wie Gemeinwohl, Fairness oder Erlösmaximierung? Weitere Ziele des Projekts sind, eine neue verhaltensbasierte Grundlage für die Marktgestaltung zu schaffen und neue praktische Marktmechanismen zu entwickeln.


Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Universität Zürich
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