Umfrage zu Metaverse

Metaverse ist keine Erfindung von Facebook

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Valeria Schreier, Digital Marketing Managerin TOWA
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Valeria Schreier, Digital Marketing Managerin TOWA
Metaverse könnte die Spielregeln im Marketing verändern. Schon jetzt ist der Hype um die virtuellen Parallelwelten hoch. Wir haben Branchenpersönlichkeiten in der Schweiz gefragt, was sie von Metaverse halten und wie sie damit umgehen. Die Antworten veröffentlichen wir in loser Folge einer Serie. Heute antwortet Valeria Schreier, Digital Marketing Managerin TOWA

Welche Bedeutung hat das Metaverse Ihrer Meinung nach für die Branche insgesamt?
Auch wenn der Begriff „Metaverse“ sehr zukunftsgetrieben klingen mag, so ist er keine Erfindung von Facebook: Bereits 1992 verwendete der Autor Neal Stephensons den Metaverse-Terminus und auch die Vorstellung einer Plattform, die man als Avatar betreten und in der man theoretisch Leben kann, ist keineswegs neu. So gibt es seit einiger Zeit Social-Virtual-Plattformen, die Zuckerbergs Vorstellung von „Interoperabilität“ recht nahe kommen wie etwa VR-Chat und Rec Room – nur eben als Nischenthema und vorwiegend genutzt durch die Gaming-Szene. Als Facebook nun eine Ausrichtung auf Social-VR ankündigte, änderten sich die Nutzungszahlen der Plattformen rasant und somit auch das Potenzial für Werbetreibende.

Planen Sie, innerhalb des nächsten Jahres im Metaverse aktiv zu werden?
Bereits 2016 offenbarten Untersuchungen vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich des Erfolgs von Brandingmaßnahmen in VR (Touchstone Research, 2016), mit dem neuen Marktteilnehmer Facebook im Bereich Social-VR, lässt sich nun noch weitaus mehr erwarten. Denken wir nur einmal an die Modebranche oder das Abhalten von Events. Bis uns das Thema jedoch im DACH-Raum erreicht, kann es noch einige Zeit dauern.
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