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Europäischer Fußballverband schreibt Vermarktungsrechte für Champions League aus

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Die Uefa schreibt unter anderem die Vermarktungsrechte an der Champions League neu aus
© Imago / Markus Ulmer
Die Uefa schreibt unter anderem die Vermarktungsrechte an der Champions League neu aus
Die UEFA schreibt die Vermarktung und den Verkauf der kommerziellen Rechte an den Männer-Klubwettbewerben neu aus. Das hat der Verband heute bekanntgegeben. Betroffen sind davon unter anderem die Champions League, Europa League und der Super Cup und UEFA Youth League.

Es ist ein Milliardenmarkt und der Kuchen soll noch größer werden. Die UEFA mit Sitz im schweizerischen Nyon hat am Mittwoch bekanntgegeben, die Rechte für die Champions League, Europa League, Conference League, Super Cup und Youth League neu auszuschreiben. Damit sollen "die bedeutenden kommerziellen Möglichkeiten des neuen Formats für die UEFA-Klubwettbewerbe nach 2024 in der zukünftigen Medien- und Sponsorenlandschaft maximiert werden", heisst es in der Mitteilung. Künftig sollen 36 statt wie bisher 32 Teams in der Champions League spielen, jede Mannschaft absolviert dann zehn statt sechs Gruppenspiele. Der Verkaufsprozess an kommerzielle Partner wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 beginnen, mehr als zwei Jahre vor dem Start des Wettbewerbszyklus.


In der laufenden Spielzeit 2021/22 rechnet die Uefa nach eigenen Angaben mit Bruttoeinnahmen aus den verschiedenen Wettbewerben von 3,5 Milliarden Euro. Davon fliessen 2,7 Milliarden an die teilnehmenden Vereine, allen rund 2 Milliarden Euro an die Teilnehmer der Champions League. 

Die neue Laufzeit des Vertrages soll den Zyklus 2024 bis 2027 umfassen. Die Ausschreibung darf als Überraschung gesehen werden. Seit über 25 Jahren werden die Wettbewerbe von der in Luzern ansässigen Agentur Team Marketing vermarktet. 

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