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"20 Minuten" startet Video-News-Format "Now!"

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Im neuen "20 Minuten"-Studio werden auch Livestreams koordiniert und neue Formate entwickelt
© Stevan Bukvic
Im neuen "20 Minuten"-Studio werden auch Livestreams koordiniert und neue Formate entwickelt
Die Pendlerzeitung hat ein vollautomatisiertes Produktionsstudio, das in den vergangenen Monaten im Zürcher Newsroom aufgebaut wurde, in Betrieb genommen und ist heute erstmals mit "20 Minuten Now!" als Beta-Version auf Sendung gegangen.
Mit "20 Minuten Now!" will der Verlag junge Mobile-User erreichen. Das Format funktioniert nur über die "20 Minuten"-News-App. Auf einem eigens entwickelten Player erhält der Nutzer die wichtigsten News der Stunde, wobei die Beiträge nicht moderiert sind. Er soll einen aktuellen Nachrichtenüberblick bekommen, den er entweder schauen, nur lesen, nur anhören oder bei dem er einzelne Beiträge überspringen kann. Eingebettet sind schriftliche Hintergrundinformationen. Die User und Leser erhalten zusätzlich die Chance, die Newsbeiträge einzeln zu kommentieren und zu teilen.


Werbekunden haben die Möglichkeit, ihre Botschaften im Umfeld der Nachrichtenbeiträge zu platzieren. So werden zwischen den Beiträgen deklarierte Video-Native-Umsetzungen und Werbespots im Social-Media-Format ausgespielt.
Mit der Lancierung des Formats setzt "20 Minuten" seine Ende vergangenen Jahres begonnene Video-First-Strategie fort. Das Medium publiziert schrittweise mehr Video-Content publiziert, um den angeblichen Bedürfnissen der jungen Zielgruppe gerecht zu werden. In der neuen, im April 2020 lancierten App erhielt Video einen eigenen Channel. Die Video-Redaktion wurde massiv ausgebaut, sie besteht inzwischen aus drei Teams und etwa 25 Mitarbeitenden. Für Teams, Studio und Technik hat das Medienunternehmen nach eigenen Angaben in den vergangenen zwölf Monaten mehr als zwei Millionen CHF investiert.

Anfang 2021 will "20 Minuten" in der Deutschschweiz die beiden Ressorts Story und Video-Formate unter der Gesamtleitung von Désirée Pomper, heute Leiterin des Ressorts Story und Mitglied der Chefredaktion, zusammenführen. Das soll der Förderung eines multimedialen Journalismus durch neue Videoformate, Videoreportagen zu aktuellen Ereignissen oder kreativen Videocontent dienen. Beat Krapf, bisher Head of Video und Leiter Video-Formate, trägt in einer neu geschaffenen Rolle als Leiter Videostrategie & Prozesse von Anfang kommenden Jahres an die Gesamtverantwortung für die strategische Entwicklung von "20 Minuten" im Bereich Video und berichtet in dieser Funktion an Geschäftsführer Marcel Kohler.
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