TV-Nutzung

Admeira-Sender punkten bei den Jungen – angeblich nicht nur wegen Fussball-WM und Olympia

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Quelle: Mediapulse Fernsehpanel D-CH, Zielgruppen inkl. Gäste, 1.1.-30.06.2018, alle Plattformen, Overnight +7 / Werbeblockratings in Tausend / 19-23h / 1. HJ 2017 gegenüber 1. HJ 2018
© Admeira
Quelle: Mediapulse Fernsehpanel D-CH, Zielgruppen inkl. Gäste, 1.1.-30.06.2018, alle Plattformen, Overnight +7 / Werbeblockratings in Tausend / 19-23h / 1. HJ 2017 gegenüber 1. HJ 2018
"Junge schätzen die TV-Sender von Admeira" – so betitelte Admeira eine Mitteilung. Die offensichtliche Absicht: Man will dem Image, wonach die von Admeira vermarkteten Sender primär ältere Zuschauer ansprechen, jene von Goldbach aber die Jungen, etwas entgegen halten.
Zunächst nahm Admeira in der Mitteilung Bezug auf die Studie IGEM-digiMonitor 2018. Demnach nutzen 90 Prozent der 15- bis 39-Jährigen für Fernsehinhalte am liebsten das TV-Gerät, während Videoinhalte bevorzugt am PC oder am Laptop gesehen werden (65%). Zudem: Über die Hälfte der 15- bis 39-Jährigen (52%) schaltet das TV-Gerät täglich ein, und zwar bei einer Verweildauer von deutlich über zwei Stunden.


Das zeige, so Admeira, dass die Meinung, Junge schauten TV – wenn überhaupt – nur unterwegs und auf mobilen Geräten, weitgehend widerlegt sei. Verschiedene Studien zeigten viel mehr: Bewegtbild-Inhalte seien beispielsweise bei den 15- bis 39-Jährigen hoch im Kurs – am liebsten auf allen Kanälen. Und: Die TV-Sender von Admeira schneiden dabei sogar "überdurchschnittlich stark ab".

Sie würden sogar Top-Marktanteile in allen Sprachregionen erreichen. So habe beispielsweise SRF zwei im 1. Halbjahr 2018 gegenüber 2017 deutlich zulegen können – um +33 Prozent in der Zielgruppe 15-39. Und dies nicht bloss wegen der grossen Sportübertragungen (Winterolympiade, Fussball-WM). "Der Sender hebt sich dadurch stark von der Konkurrenz ab, die zum Teil zweistellige Einbussen verzeichnet", schreibt Admeira (siehe Grafik oben).


Gut laufe es auch für RTS in der Romandie, wo die Sender "eine herausragende Position" bei den jungen Erwachsenen innehaben. "In der Zielgruppe 15-29 erzielten die RTS-Sender mehr Zuschauer als die fünf ratingstärksten Konkurrenzsender zusammen", heisst es weiter.

Weiter weist Admeira darauf hin, dass Youtube, Netflix & Co. zwar hip seien, aber nur auf einen Bruchteil der TV-Reichweite bei den Jungen kämen. Denn vielseitige Unterhaltungsprogramme mit Serien, Spielfilmen und Sportübertragungen machten TV weiterhin "zu einem unverzichtbaren, attraktiven Medium der Massen".
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