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Mobilitätsmarke Kinto startet nicht in der Schweiz

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Toyota schafft mit Kinto eine Marke für Mobilitästdienste. In der Schweiz wird sie aber vorerst nicht zu sehen sein.
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Toyota schafft mit Kinto eine Marke für Mobilitästdienste. In der Schweiz wird sie aber vorerst nicht zu sehen sein.
Vergangene Woche hat Toyota den Launch von Kinto in Europa bekanntgegeben. Die neue Marke bündelt künftig die Mobilitätsangebote des japanischen Autoherstellers. In der Schweiz wird die Marke aber vorerst nicht präsent sein. Hier soll es ein eigenes Angebot geben.
Die Autobauer wandeln sich immer stärker vom reinen Fahrzeughersteller zum Anbieter von Mobilität. Jetzt erhöht auch Toyota das Tempo. Vergangene Woche hat der japanische Hersteller in Europa die neue Marke Kinto vorgestellt. Darunter will das Unternehmen zahlreiche Dienstleistungen anbieten wie Full-Service-Leasing (Kinto One), Abo-Modelle (Kinto Flex) oder Carsharing (Kinto Share), sowohl für Einzelpersonen als auch für Firmenkunden. Dafür werden in Kinto auch bestehende Angebote integriert, etwa  die Carsharing-Marke Yuko, die in Dublin, Venedig, Kopenhagen und Madrid agiert.


Während es in Deutschland im April losgehen soll, wird Kinto in der Schweiz nicht in Erscheinung treten. "Die Marke Kinto wird bis auf weiteres nicht in der Schweiz eingeführt werden", heisst es hier auf Anfrage von HORIZONT. Den Trend greift der Markt hierzulande dennoch auf. "Die Toyota AG startet bereits in wenigen Wochen einen neuen Mobilitätsdienst in der Schweiz unter einem eigenen Namen", heisst es aus dem Unternehmen weiter.

Wie und was da kommen wird, ist noch offen. Fakt ist aber, dass der japanische Autobauer das Thema ernst nimmt. Kinto oder ähnliche Angebote sind Teil einer umfassenden Strategie, um das gesamte Geschäft in Europa auszubauen. "In Märkten, in denen dies tragfähig und nachhaltig sein kann, werden wir durch die Ergänzung unseres traditionellen Geschäftsmodells um Mobilitätsdienstleistungen auf neue Kundenbedürfnisse reagieren und aufkommende Mobilitätsanforderungen von Städten und Regionen unterstützen", erklärt Johan van Zyl, Präsident und CEO von Toyota Motor Europe (TME). Entsprechend werden die Dienstleistungen von Markt zu Markt variieren - abhängig von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.


Das dürfte eine mögliche Erklärung für den Schweizer Weg sein. Zumal Toyota derzeit weitere Dienste testet wie Ride-Hailing oder eine multimodale App. Ziel ist es, dass alle Angebote möglichst einfach und schnell für die Kunden nutzbar sind. Die Dienste werden als mobile Apps angeboten, mit denen der Kunde künftig auch bezahlen kann.
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