Tourismusmarketing

Arosa will Netflix angreifen

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Arosa startet ein digitales Serienformat
© Arosa /Screenshot
Arosa startet ein digitales Serienformat
Der Schweizer Tourismus liegt am Boden? Nicht ganz. Arosa rüstet sich jetzt für die Zeit, wenn die Grenzen wieder aufgehen und die Touristen wieder in die Schweiz reisen dürfen. Mit einem täglichen Serienformat will der Tourismusverband ab heute Lust auf die Region machen und ganz nebenbei Netflix attackieren.
Das sind grosse Worte aus Arosa. Der Tourismusverband will Netflix mit einem täglichen Kurzgeschichten-Format angreifen. Das hört sich erstmal nach einem PR-Gag und viel Lärm an, hat aber bei allem Schmunzeln einen durchaus ernsten Hintergrund.
Das Arosa Tourismus Team will Lust auf einen Urlaub in der Region machen und zwar zu einer Zeit, in der sich die Anzeichen mehren, dass bald wieder so etwas wie Tourismus in der Schweiz möglich sein wird. Die digital aufbereiteten Stories tragen deshalb so verheissungsvolle Titel wie "Goldrausch", "Auf einen Kaffee nach Davos" oder "Achterbahn der Gefühle" und erzählen aus und über die Region. Es geht ums Neugierig machen, um Abenteuer und die Lust am Entdecken.


Basis ist das Buch "Arosa in 100 Geschichten" des Gründers von Blick am Abend und Herausgeber Peter Röthlisberger. Die digitale Zeitreise soll im im Stile von kreativen Filmregisseuren für fesselnde Vorfreude sorgen, heisst es in Arosa. Oder anders formuliert: "Eine Serie mit Suchtpotenzial die Netflix in Lockdown-Zeiten in den Hintergrund rücken lässt."

Jeden Tag wird  eine neue Folge publiziert, an deren Entwicklung die Mitarbeitenden eng beteilgt sind. Sie führen mit einem Kurzvideo immer das neue Thema ein. Den Auftakt mach Tourismuschef Pascal Jenny. Verbreitet werden die Inhalte über die Website und die Social-Media-Kanäle. Damit sich der User schon heute auf morgen freuen kann.
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