TIKTOK Community-Richtlinien

Über 80 Millionen Videos entfernt

   Artikel anhören
© Bild: Canva
Heute veröffentlichte TikTok den Bericht über die Durchsetzung seiner Community-Richtlinien für das zweite Quartal 2021. Demnach wurden zwischen April und Juni 2021 weltweit über 80 Millionen Videos wegen Verstössen gegen diese Richtlinien aus der beliebten Video-App entfernt. Das sind weniger als 1 Prozent aller auf TikTok hochgeladenen Videos, wie es in einer Mitteilung heisst. Um die Richtlinien besser durchsetzen zu können, hat TikTok weitere Expertinnen und Experten für Bürgerrechte, Gleichberechtigung und Inklusion eingestellt. Ausserdem schult TikTok das Team regelmässig und leitet es an, wie es beispielsweise zwischen Meinung und Beleidigung oder Satire und Mobbing unterscheiden kann.

TikTok ist mit den Entfernungen äusserst schnell. Von den genau 81'518'334 Millionen Videos wurden 93,0 Prozent innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Veröffentlichung identifiziert und entfernt und 94,1 Prozent, bevor eine Nutzerin oder ein Nutzer sie zuvor bereits gemeldet hatte. 87,5 Prozent der entfernten Inhalte hatten überdies keine Aufrufe. Nach Ländern stehen die USA (11,4 Millionen), Pakistan (9,8 Millionen), Brasilien (7,4 Millionen) und Russland (4,7 Millionen) an der Spitze. Die Video-App-Plattform verweist im mehrseitigen Bericht auf zahlreiche, kürzlich ergriffene Massnahmen, die zu einer verbesserten Durchsetzung der Richtlinien beitragen sollen.

  • TikTok hat die Tools für Nutzerinnen und Nutzer, mit denen sie ihre Einstellungen individualisieren können, indem sie beispielsweise Kommentare zu ihren Inhalten filtern, mehrere Kommentare auf einmal löschen oder melden und Konten in grossen Mengen blockieren können, erweitert.
  • Dies baut auf früheren Funktionen auf, die TikTok zur Förderung von "Höflichkeit" und "Freundlichkeit" eingeführt hat. So ziehen beispielsweise fast 4 von 10 Personen ihren Kommentar zurück und bearbeiten ihn, seit ein Pop-Up-Fenster beim Kommentieren dazu auffordert, die Auswirkungen der Worte zu bedenken, bevor ein potenziell unfreundlicher oder verletzender Kommentar veröffentlicht wird. Die Mehrheit der bearbeiteten Kommentare verstösst nicht gegen die Richtlinien. 
  • TikTok macht zudem gemäss eigenen Angaben stetige Fortschritte bei der proaktiven Erkennung von hasserfülltem Verhalten, Mobbing und Belästigung. So wurden beispielsweise 73,3 Prozent der Videos zu Belästigung und Mobbing entfernt, bevor es zu einer Meldung kam ­­- verglichen mit 66,2 Prozent im ersten Quartal dieses Jahres. Und verglichen mit 67,3 Prozent im Zeitraum Januar bis März des letzten Berichts, wurden 72,9 Prozent der Videos zu hasserfülltem Verhalten entfernt, bevor es zu einer Meldung kam. 

Den ganzen Bericht gibt unter diesem Link.

Boss und TikTok Case
© TikTok
Mehr zum Thema
Boss und TikTok starten Fashion-Challenge

"Mit den NFTs der neuen BOSS-Kollektion greifen wir das Konzept des 'Metaversum' auf"

Die Kooperation ist eine besonders effektive Form, um auf Social Media erfolgreich zu sein: BOSS startet eine neue TikTok-Challenge und macht diesmal die Nutzerinnen und Nutzer zu deren Stars. Gemeinsam mit zahlreichen TikTok-Creatorinnen und -Creators aus dem Mode- und Unterhaltungsbereich startete das deutsche Modelabel am Vorabend seiner Fashionshow in Mailand mit einem exklusiven TikTok-Dinner.





    stats