thjnk Zürich

Pro Infirmis hebt Gemeinsamkeiten hervor

Die neue Pro Infirmis sensibilisiert durch eindrückliche Alltags-Bilder.
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Die neue Pro Infirmis sensibilisiert durch eindrückliche Alltags-Bilder.
Nach zwei Jahren Pause lanciert die grösste Fachorganisation für Menschen mit Behinderung in der Schweiz eine neue und mutige Sensibilisierungskampagne mit dem Claim "Alle sind gleich. Niemand ist gleicher." Dabei bricht Pro Infirmis bewusst mit Klischees.
Menschen mit Behinderung werden in der neuen Kampagne von Thjnk Zürich als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft gezeigt. "Eine inklusive Gesellschaft anerkennt die Vielfalt der Menschen als Stärke", heisst es in einer Mitteilung. Dafür mache sich Pro Infirmis stark.
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"Mit unserer Kampagne heben wir anhand komischer Alltagsituationen Gemeinsamkeiten hervor, um zum Weiterdenken anzuregen", ergänzt Susanne Stahel, Kommunikationsverantwortliche von Pro Infirmis. Denn hinter diesen Gemeinsamkeiten können im Alltag von Menschen mit Behinderung Lebensumstände stecken, bei denen einem das Lachen im Hals stecken bleibt: Wer eine Behinderung hat, ist beispielsweise überdurchschnittlich oft von Armut betroffen oder findet halb so oft eine Arbeitsstelle. Für Menschen mit einer körperlichen Behinderung gibt es einen sehr begrenzten Wohnungsmarkt; die meisten kulturellen Angebote sind nicht auf Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten.
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Wer für die Kampagne zuständig ist:
Verantwortlich bei Pro Infirmis:

Felicitas Huggenberger (Direktorin), Susanne Stahel ( Leiterin Kommunikation und Mittelbeschaffung, Mitglied der Geschäftsleitung ), Christina Tschopp (Verantwortliche digitale Marketingkommunikation), Bettina Konetschnig (Kommunikationsberaterin)

Verantwortlich bei thjnk Zürich:

Alexander Jaggy (GF Kreation), Andrea Bison (GF Beratung), Pablo Schencke (Creative Direction), Cornelia Hess (Art Direction), Isabelle Akermann (Strategische Planung), Angela Cristofari (Projektleitung), Nathalie Eggen/Kids (PR/Campaigning) , Susanne Nagel, Manja Mutzenbecher (Art Buying), Hilko Wiegmann, Manuel Caliebe, Kim Eisenberg, Bianca Jäger (DTP)

Verantwortlich bei Stories:

Jon Barber (Regie), Jan Mettler (DOP), Yves Bollag (Executive Producer), Stefanie Bereiter (Line Producer), Beni Fueter (Editor), Billy Bains (Postproduction Producer), Luca Brügger (Audio Engineer), Massive Music (Music Agency) Verantwortlich für Fotografie: Julia Baier (Foto), Lina Baumann, Lesley Ryffel (Producer), Ben Wend (Postproduction)

Verantwortlich bei Konnex:

Peter Döbeli, Monica Jäggi (Mitinhaber), Esther Widmer, Kathalin Suppanz, Marco Berto, Cécile Bulant (Mediaplanung)
Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein 100 Sekunden langer Film mit 13 Personen mit verschiedensten Formen der Behinderung: Der Film wird in den digitalen und sozialen Kanälen und später im Kino eingesetzt. Parallel dazu startet eine Plakat- und Anzeigenkampagne.
Der Film wurde von Regisseur Jon Barber umgesetzt. Im Film werden 13 Menschen mit verschiedenen Behinderungen gezeigt, die sich mit kleinen Ärgernissen herumschlagen. Szenen, in denen sich jede und jeder ausnahmslos wiedererkennen kann. Da darf zwischendurch auch mal ein herzhaftes S***! nicht fehlen.
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Der Song "Jump down, spin around" stammt von Harry Belafonte (91), der ihn extra für dieses Projekt zur Verfügung gestellt.
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