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"20 Minuten Friday" erscheint nur noch digital

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Lag an einem Freitag 2008 zum ersten Mal als Printausgabe in 900 Boxen: Das Lifestye-Magazine "20 Minuten Friday".
© 20 Minuten Friday
Lag an einem Freitag 2008 zum ersten Mal als Printausgabe in 900 Boxen: Das Lifestye-Magazine "20 Minuten Friday".
Ende Jahr erscheint die Printausgabe des Lifestyle-Magazins "20 Minuten Friday" aufgrund anhaltend rückläufiger Werbeerlöse zum letzten Mal. Der wachsende Online-Bereich wird weitergeführt. Fünf Festangestellte sind betroffen. Sie werden mit einem Sozialplan unterstützt. Weiter kommt es vereinzelt zu Pensenreduktionen.

Fokus Digital

Man wolle den Fokus verstärkt auf Online setzen, heisst es in einer Pressemitteilung von Tamedia vom 24. Oktober 2019. Bereits im Frühjahr 2018 wurde der Digital-Auftritt von 20 Minuten Friday komplett überarbeitet und zu einem ganzheitlichen Lifestyle-Portal ausgebaut. Seither konnte die Interaktion mit den Leserinnen und Lesern signifikant gesteigert und die tägliche Nutzerschaft sowohl in der Deutsch- wie auch der Westschweiz stark ausgebaut werden. Als Quelle verweist die Mitteilung auf die Net-Metrix-Profile 2019-1 vs. 2018-1.

Mehr Bewegtbild-Inhalte und Events

Während der Online-Bereich stetig wächst, verzeichnet 20 Minuten Friday bei der gedruckten Ausgabe aufgrund der anhaltend rückläufigen Werbeerlöse einen zunehmenden Verlust. Um den Fokus noch stärker auf den digitalen Ausbau legen zu können, wird die Printausgabe des Friday-Magazins in beiden Sprachversionen auf Ende Jahr eingestellt. Ab dem 1. Januar 2020 wird 20 Minuten Friday in der Deutschschweiz und der Romandie dann als reine digitale Marke positioniert. Die Schwerpunkte werden dabei weiterhin Mode-, Beauty-, Entertainment- und Gesellschaftsthemen sein. Angereichert wird das vielfältige Angebot mit neuen Features, mehr Bewegtbild-Inhalten und Events.
„Die Userzahlen steigen im Onlinebereich konstant, die Weiterentwicklung unseres Online- und Social-Media-Auftritts ist eine logische Konsequenz daraus»“
Christina Duss, Co-Redaktionsleiterin 20 Minuten Friday
«Die Userzahlen steigen gerade im Onlinebereich konstant, die Weiterentwicklung unseres Online- und Social-Media-Auftritts ist eine logische Konsequenz daraus», sagt Christina Duss, Co-Redaktionsleiterin 20 Minuten Friday. «Nach elf Jahren nehmen wir Abschied von unserem Heft. Wir freuen uns aber, uns ab dem neuen Jahr voll und ganz auf Online zu konzentrieren und unseren Leserinnen und Lesern noch mehr aktuelle Storys und Video-Content zu bieten», ergänzt Marc-André Capeder, Co-Redaktionsleiter 20 Minuten Friday.


Von der Einstellung der Printausgabe von 20 Minuten Friday sind in der Deutschschweiz und der Romandie insgesamt fünf Festangestellte betroffen. Weiter kommt es vereinzelt zu Pensenreduktionen. Die betroffenen Mitarbeitenden werden mit einem Sozialplan unterstützt.  
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