Telekommunikation

Swisscom erhöht Löhne um 0,8 Prozent

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Swisscom-CEO Urs Schäppi
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Swisscom-CEO Urs Schäppi
Swisscom erhöht die Löhne 2021 um 0,8%. Dies ist das Ergebnis der Lohnverhandlungen zwischen Swisscom und ihren Sozialpartnern, der Gewerkschaft syndicom und dem Personalverband transfair. Man sei sehr zufrieden mit diesem starken Signal an die Mitarbeitenden, sagt Robert Métrailer von transfair.

Die Lohnerhöhung von 0,8% kommt ab 1. April 2021 den rund 14'000 Mitarbeitenden von Swisscom zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag unterstehen. Um den speziellen Umständen des vergangenen Jahres Rechnung zu tragen, erhalten die Mitarbeitenden eine generelle Lohnerhöhung, die unterschiedlich hoch ausfällt, je nach der Lage ihres Lohnes im Lohnband. Für Mitarbeitende, deren Lohn über dem Lohnband liegt, werden Einmalzahlungen ausgerichtet. Mit diesem Abschluss wird auch das ausserordentliche Covid-19-Jahr berücksichtigt.



In den Verhandlungen wurde zudem der aktuell bestehende Gesamtarbeitsvertrag (GAV), dessen Laufdauer bis Ende Juni 2021 vereinbart war, um ein Jahr verlängert. Dies im Sinne des gegenseitigen Vertrauens und damit der Erneuerung des GAV genügend Zeit eingeräumt werden kann.

Urs Schaeppi, CEO Swisscom: "Die Swisscom Mitarbeitenden haben 2020 in einem herausfordernden Umfeld grosses Engagement für unsere Kundinnen und Kunden und für Swisscom gezeigt. Mit dem diesjährigen Lohnabschluss bedanken wir uns herzlich dafür. Es ist uns wichtig, als gute Arbeitgeberin neben attraktiven Nebenleistungen auch marktgerechte Löhne zu bezahlen. In diesem Sinne freue ich mich über die erzielte Einigung mit den Sozialpartnern."


Daniel Hügli, Zentralsekretär syndicom: "Der Lohnabschluss würdigt die Arbeit, welche die Swisscom-Mitarbeitenden besonders auch im vergangenen schwierigen Jahr erbracht haben. Indem die Lohnerhöhung künftig nicht mehr direkt von der individuellen Leistungsbeurteilung abhängt, wird eine Forderung von syndicom erfüllt, wodurch der Beitrag aller Mitarbeitenden anerkannt und ihrer persönlichen Entwicklung Priorität eingeräumt wird – anhand von Förderungsgesprächen."

Robert Métrailler, Branchenleiter Kommunikation: "transfair ist sehr zufrieden mit diesem starken Signal an die Mitarbeitenden, die in der Coronakrise Solidarität und Mut gezeigt haben. Ob zu Hause im Homeoffice oder draussen vor Ort, sie haben die Grundversorgung mit Telekommunikationsdiensten jederzeit sichergestellt. So haben sie ihren Teil dazu beigetragen, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten, die durch den Lockdown und das Social Distancing gelitten haben. Dieses hervorragende Ergebnis ist auch ein positives Beispiel einer starken Sozialpartnerschaft."

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