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Stiftung Telebasel trennt sich von Michael Bornhäusser

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Michael Bornhäusser
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Michael Bornhäusser
Die Stiftung Telebasel, Betreiber des regionalen TV-Senders Telebasel, und ihr geschäftsführender Stiftungsrat Michael Bornhäusser haben das Auftragsverhältnis für die Geschäftsführung von Telebasel beendet. Das hat der Sender heute bekanntgegeben.
Bornhäusser, seit 2012 Mitglied des Stiftungsrates und seit 2017 CEO von Telebasel, zieht sich den Angaben zufolge aus allen Organen der Stiftung zurück. Seit Amtsantritt des neuen Stiftungspräsidenten Nikolaus Tamm habe sich demnach gezeigt, dass keine tragfähige Basis für eine weitere Zusammenarbeit mit Bornhäusser besteht. Die für Ende 2020 geplante Beendigung des Geschäftsführungsmandats werde deshalb um ein halbes Jahr vorgezogen.


Die Anfang des Monats personell erneuerte Delegation des Stiftungsrats wird, wie es heißt, die Neubesetzung der Geschäftsführung und die strategischen Entscheidungen bezüglich Weiterentwicklung des Medienunternehmens umgehend in Angriff nehmen. Das Tagesgeschäft werde weiterhin von der Geschäftsleitung mit Karin Müller (Chefredaktorin), Pascal Albert (Head of Sales) und Linus Pauls (Head of Operations) verantwortet.

Bornhäusser war zuletzt wegen seiner Interviewführung in der Sendung "Telebasel Talk", in der MCH-Verwaltungsratschef Ueli Vischer zu Gast war, heftig kritisiert worden.
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