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Bereich Prepress neu organisiert

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Tamedia integriert die Aufgaben und Zuständigkeiten der Bereiche Prepress Zürich und Lausanne bis Sommer 2019 schrittweise in andere Einheiten von Tamedia. Ziel ist es, die Prozesse zu optimieren, um die Dienstleistungen der Druckvorstufe langfristig zu sichern, teilt das Unternehmen mit.  

Die geplanten Massnahmen führen in Zürich und Lausanne insgesamt zu maximal 8 Kündigungen und 9 vorzeitigen Pensionierungen, heisst es. Die betroffenen Mitarbeitenden werden mit einem Sozialplan sowie bei ihrer Neuorientierung unterstützt, unter anderem soll versucht werden, mögliche Anschlusslösungen innerhalb des Unternehmens zu finden.



Auf einzelne Teilbereiche aufgeschlüsselt organisiert Tamedia die neue Struktur wir folgt: Die Bildverarbeitung für Zeitungen und Zeitschriften wird in den Bereich Tamedia Editorial Services verlagert, der unter anderem auch die Bildredaktion umfasst. Der Anzeigenumbruch wird in den Print-Innendienst von Tamedia integriert, was eine engere Zusammenarbeit mit der Blattplanung ermöglicht. Die Produktkoordination der Zeitschriften wird in die Tamedia Druckzentren überführt. Für die Grafikleistungen werden sowohl interne wie auch externe Lösungen angestrebt. Die Anzeigenproduktion, die bereits heute grösstenteils ausgelagert ist, wird an den bestehenden Partner übertragen.

Hintergrund der Massnahme ist der strukturelle Wandel in der Medienbranche, insbesondere die rückläufigen Entwicklungen im Print. Er erfordere bereits seit längerem, dass sich die Druckvorstufendienstleistungen stetig den veränderten Bedingungen anpassen. Im Zuge der organisatorischen Neuerungen bei den Bezahlmedien und der Einführung einheitlicher Produktionssysteme hat Tamedia deshalb entschieden, Prepress Zürich und Lausanne neu zu organisieren. „Das Ziel bestand darin, für jeden einzelnen Teilbereich von Prepress eine zukunftsorientierte, prozessoptimierte Lösung zu finden, um die Dienstleistungen langfristig zu sichern“, heisst es.ems

 

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