Syndicom zu Sunrise/UPC

Die Gewerkschaft begrüsst Weko-Okay, mahnt aber Sunrise zu "sozial verträglichem" Handeln

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Die Gewerkschaft syndicom begrüsst den Entscheid der Wettbewerbskommission (Weko) für den Zusammenschluss von Sunrise und UPC. Sie sieht Sunrise abe rnun in der Pflicht, ihre soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden wahrzunehmen.
Für syndicom ist klar: Allfällige Veränderungen beim Personalbestand müssen soweit möglich über die Fluktuation gesteuert werden. Gleichzeitig ist Sunrise gefordert, auch in das Personal zu investieren und die Sozialpartnerschaft weiter zu stärken, heisst es in einer Mitteilung.


Syndicom pflegt sowohl mit Sunrise als auch mit UPC eine langjährige Sozialpartnerschaft, deren Herzstück zwei praktisch gleichwertige Gesamtarbeitsverträge sind. "Die Arbeitsbedingungen der betroffenen Mitarbeitenden sind demnach auch nach der Fusion durch das sozialpartnerschaftliche Regelwerk gesichert", schreibt Syndicom. Die Gewerkschaft werde deshalb den Fusionsprozess eng begleiten und sich gemeinsam mit den jeweiligen Personalvertretungen für sichere Arbeitsplätze und weiterhin gute Arbeitsbedingungen im fusionierten Unternehmen einsetzen.

So solle der Wettbewerb nicht auf Kosten der Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden oder der Qualität der Dienstleistungen ausgetragen wird. "Das durch die Fusion erstarkte Unternehmen Sunrise hat nun sowohl die Chance als auch die Pflicht, seine Investitionen in digitale Dienste und damit den Werkplatz Schweiz zu erhöhen." Sunrise könne so einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass neue zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden.
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