Syndicom

Die Gewerkschaft kritisiert "Zofinger Tagblatt" wegen vorschnell entschiedenen Kündigungen

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Das "Zofinger Tagblatt" hat angekündigt, 24 Stellen abzubauen, betroffen sind 19 Mitarbeitende. Die Gewerkschaft Syndicom kritisiert nun, dass der Abbau mit ungenügendem Einbezug der Mitarbeitenden und ohne Gewerkschaften beschlossen worden sei. Sie bietet deshalb Hand für einen "sozialverträglichen" Abbau.
Wegen des ungenügenden oder nicht erfolgten Einbzugs von Mitarbreitenden und Gewerkschaften sei es derzeit nicht möglich zu bewerten, ob das Unternehmen alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe, um Kündigungen zu vermeiden. Unklar sei ferner, ob auffangende Massnahmen in einem branchenüblichen Sozialplan vorgesehen seien und ob das Unternehmen die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stelle.


Syndicom fordert deshalb das Unternehmen auf, ein Treffen unter Einbezug der Gewerkschaft einzuberufen. Stephanie Vonarburg, Verantwortliche der Branche Presse und Vize-Präsidentin von Syndicom: "Die Leitung des 'Zofinger Tagblatts' würde mit dem geforderten Treffen zeigen, dass sie ihre soziale Verantwortung wahrnehmen will. Es wäre auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber ihren Mitarbeitenden."

Zusätzlich zu den 24 abzubauenden Stellen hat das ZT bereits 6,4 Vollzeitstellen nicht mehr besetzt.
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