Swissfundraising Award

evoq gewinnt mit der Winterkampagne für die Sozialwerke Pfarrer Sieber

Pappschilder irgendwo in der Stadt sorgten für Aumreksmakeit.
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Pappschilder irgendwo in der Stadt sorgten für Aumreksmakeit.
Die Sozialwerke Pfarrer Sieber wurden am diesjährigen SwissFundraisingDay gleich doppelt ausgezeichnet. Mit der von evoq konzipierten und realisierten Guerilla-Kampagne gewann die NPO nebst der Auszeichnung "Aktion des Jahres" auch noch den unter rund 300 Gästen verliehenen "Publikumspreis".
evoq hat es laut der Jury geschafft, obdachlosen Menschen eine Stimme zu geben. Dabei startete die breit angelegte Kampagne mit einer äusserst kostengünstigen Massnahme: Kreidebotschaften auf dem Gehsteig und auf Kartonschildern an stark frequentierten öffentlichen Plätzen in der Region Zürich. Die Botschaften fungierten als Sprachrohr der Obdachlosen, wodurch Obdachlosigkeit für alle unmittelbar erlebbar wurde. Die Guerilla-Aktion schaffte es dank Leserreportern, dass "20 Minuten" darüber berichtete. Die Auflösung folgte später über den Hashtag "#schaffesdihei".
Dieser Auftakt lieferte die nötige Sensibilisierung für das darauf folgende Direct Mailing: Empfänger wunderten sich über handgeschriebene Kuverts und zerknüllte Umschläge in ihren Briefkästen, was sich positiv auf die Öffnungsrate auswirkte. Radiointerviews mit Obdachlosen, Spots, Inserate, Social Media, Anzeigen und Beilagen in Printmedien unterstützten das Mailing zusätzlich. Weiter berichteten auf der eigenen Website zahlreiche ehemalige Betroffene, wie sie dank dem Engagement des Hilfswerks aus der Obdachlosigkeit gefunden haben.
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Dass die von langer Hand geplante Kampagne nicht nur finanziell erfolgreich war, sondern neben der Fachjury auch gleich die rund 300 Teilnehmenden des SwissFundraisingDay überzeugen konnte, freut Adrian Schaffner, Ideengeber hinter der Kampagne, umso mehr: „Für evoq war es die dritte Kampagne, die wir für die Sozialwerke Pfarrer Sieber umsetzen durften. Dass diese ein so grosser Erfolg werden würde, macht mich unglaublich glücklich und stolz. Vor allem aber freut es mich für die Sozialwerke Pfarrer Sieber, die dank den zahlreichen Spenden Menschen am Rande der Gesellschaft eine neue Perspektive geben können.“
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