SwissCovid App

Konsumentenschutz empfiehlt die Warn-App

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Die Stiftung für Konsumentenschutz empfiehlt die Nutzung der SwissCovid App. Ab morgen ist die Warn-App in den Stores von Apple und Google erhältlich
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Die Stiftung für Konsumentenschutz empfiehlt die Nutzung der SwissCovid App. Ab morgen ist die Warn-App in den Stores von Apple und Google erhältlich
Ab heute hat auch die Schweiz eine Warn-App. Dann ist die SwissCovid App im Apple Store und Google Play Store verfügbar. Sie soll helfen, das Coronavirus weiter einzudämmen und eine zweite Welle zu verhindern. Die Stiftung für Konsumentenschutz empfiehlt Konsumentinnen und Konsumenten, die App ab morgen zu nutzen. Die Organisation sieht den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre gewährleistet.
Beim Kampf gegen eine zweite Corona-Welle spielen Warn-Apps eine wichtige Rolle. Ab morgen können die Schweizerinnen und Schweizer die SwissCovid App im Apple oder Google Play Store auf ihr Mobiltelefon laden. Der Konsumentenschutz empfiehlt ausdrücklich die Nutzung, wie die Organisation mitteilt. "In der aktuellen Eindämmungsphase ist dies ein wichtiges Instrument, um potentiell Infizierte zu informieren, Ansteckungsketten zu unterbrechen und so die Pandemie unter Kontrolle zu bringen", sagt die Organisation.


In den vergangenen Wochen hat der Konsumentenschutz gemeinsam mit anderen Institutionen hohe Anforderungen an den Datenschutz und die Funktionsweise gestellt.

So ist die Nutzung freiwillig. Anhand der Daten, die das Smartphone sendet, kann niemand die Identität des Nutzers festgestellen. Die App speichert keine Standortdaten. Und die Informationen über erfolgte Kontakte landen in keiner Cloud, sondern werden lokal auf den Geräten gespeichert. Die Daten zu Kontakt-Ereignissen werden nach 14 Tagen oder beim Deinstallieren der App automatisch gelöscht. Wichtig ist der Organisation, dass der Betrieb befristet ist. Spätestens per 30. Juni 2022 wird die App eingestellt.


"Die SwissCovid App zeigt, dass es ohne Weiteres möglich ist, nützliche digitale Hilfsmittel zu entwickeln, welche dem Datenschutz und dem Nutzen für die Anwender höchste Priorität einräumen", sagt Sara Stalder. Für die Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz ist die App gleichzeitig auch eine Blaupause für zukünftige Digital-Projekte in der Wirtschaft: "Wir appellieren an die Unternehmen, das Bedürfnis nach Privatsphäre auch in anderen Digitalisierungsprojekten – unabhängig von der Pandemie - in den Vordergrund zu stellen." mir
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