Swiss Retail Federation

Christa Markwalder ist die neue Präsidentin

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Die Juristin Christa Markwalder sitzt seit 2003 im Nationalrat, ist Vizepräsidentin der Rechtskommission und Mitglied der Aussenpolitischen Kommission.
© Bilder: SRF, Canva. Komposition: Horizont
Die Juristin Christa Markwalder sitzt seit 2003 im Nationalrat, ist Vizepräsidentin der Rechtskommission und Mitglied der Aussenpolitischen Kommission.
Die Berner FDP-Nationalrätin wurde am 12. Mai von der Mitgliederversammlung des Verbandes des mittelständigen Detailhandels einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. In einer für den Detailhandel prägenden, herausfordernden, ja geradezu historischen Zeit, holt Swiss Retail Federation mit Markwalder eine engagierte und profilierte Persönlichkeit an die Spitze des grössten Detailhandelsverbandes der Schweiz.
Die Wahl fällt auf ein Jahr, in dem der Detailhandel mit den grössten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte konfrontiert ist. Die Corona-Krise und der langerwährende, aber nicht minder bedeutsame Strukturwandel setzen dem Detailhandel zu. Umso wichtiger ist es, politische Rahmenbedingungen so zu setzen, dass der Detailhandel die sich bietenden Chancen im Wandel nutzen kann. Hierbei kommt Christa Markwalder eine Schlüsselrolle zu. Die Juristin sitzt seit 2003 im Nationalrat, ist Vizepräsidentin der Rechtskommission und Mitglied der Aussenpolitischen Kommission. Sie politisiert wirtschaftsnah und ist überzeugt, dass der Detailhandel gerade jetzt seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis stellt:


"Viele Detailhändler haben kreativ, schnell und mutig auf die Krise reagiert. Sie haben den Schutz der Mitarbeitenden und der Kunden ins Zentrum ihrer Tätigkeit gestellt, haben neue Konzepte erprobt und sich immer wieder auf neue Gegebenheiten angepasst. Das stimmt mich sehr zuversichtlich und zeigt die Agilität der Branche. Der Detailhandel hat die Stärken, die es braucht, um die Zukunft zu meistern". meint Christa Markwalder und man hofft, sie möge mit ihrer Einschätz recht bekommen.

Die vordringlichsten Aufgaben liegen nun in der weiteren Bewältigung der Corona-Pandemie. Viele anstehende politische Entscheide, so etwa die Frage nach der Mietschuld während der Krise, haben weitreichende Folgen für den Detailhandel, aber auch die Sicherstellung gleichlanger Spiesse und die Vermeidung von Wettbewerbsverzerrung bei Unterstützungsmassnahmen und die Benachteiligung mittlerer und grösserer Arbeitgeber. Swiss Retail Federation wird sich als grösster Detailhandelsverband, der 46’000 Arbeitsplätze und mehr als 19 Mia. Franken Umsatz repräsentiert, für liberale und pragmatische Lösungen im Interesse des ganzen Detailhandels einsetzen.





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