Swiss Poster Research Plus

Kampagnenbewertung mit unterschiedlichen Kontaktklassen für DOOH und OOH

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© Bilder: SPR +
Vergangene Woche wurde im DOOH/OOH Planungstool SPR+ Expert eine Funktionalität aufgeschaltet, um den Nutzen und die Effizienz noch weiter zu steigern. Diese ermöglicht bei kombinierten DOOH und OOH Kampagnen, die übergreifende Reichweite mit unterschiedlichen Kontaktklassen für digital und analog zu berechnen. Am zu Grunde liegenden Forschungsmodell erfolgten keine Änderungen.

Für die Kampagnenbewertung können neu unterschiedliche Kontaktklassen für den analogen und den digitalen Teil der Kampagne ausgewählt werden. Grundlage dafür ist das Forschungsprojekt AM4DOOH, welches ein internationales Konsortium (bestehend aus APG|SGA, Clear Channel Outdoor, Exterion Media und JCDecaux) gemeinsam mit dem Weltverband World Out of Home Organization (WOO) durchgeführt hat. Das Forschungssystem von SPR+ und seine Datengrundlage ist bereits 2019 um die Resultate dieser Forschung erweitert worden, damit neben den bestehenden, analogen Flächen auch digitale Flächen Leistungswerte aufweisen. Somit konnte bereits die Medialeistung von DOOH und OOH – separat und kombiniert – im Planungstool SPR+ Expert berechnet werden.

AM4DOOH hat durch Eye-tracking bewiesen, dass digitale Spots signifikant länger und wiederholter von den menschlichen Augen betrachtet werden als analoge Flächen. Dieser qualitative Unterschied blieb bisher im SPR+ Expert Planungstool unberücksichtigt, da der sichtbarkeitsgewichtete Kontakt bei SPR+ wie folgt definiert ist:

  1. Werbefläche oder Spot war physisch sichtbar.
  2. Werbefläche oder Spot ist vom menschlichen Augenpaar betrachtet worden.

Bis heute ist die Währung von SPR+ rein quantitativ –- Kontakt ja oder nein. Die Länge des Kontaktes oder eine Wiederholung des Kontaktes ist qualitativ und fliesst nicht in die Währung ein. Um diese qualitativen Unterschiede dennoch zu berücksichtigen, kann für digitale Spots neu eine niedrigere Kontaktklasse gewählt werden als für analoge Flächen. Die Default-Einstellung ist weiterhin 5 für analog und neu 1 für digital, da auch in anderen digitalen Medien mit 1 gearbeitet wird, wobei die Kontaktdefinition selbst, wie oben geschildert, bei SPR+ sehr viel härter ist. Bei dieser Einstellung reicht mindestens 1 Kontakt mit einem digitalen Spot, um in die Kampagnenreichweite zu fallen, während mindestens 5 Kontakte mit analogen Flächen der Kampagne notwendig sind, um der Reichweite zugerechnet zu werden. Selbstverständlich sind die Kontaktklassen durch die Nutzerschaft unter Berücksichtigung ihres Expertenwissens frei wählbar.


Felix H. Mende, Geschäftsführer, Swiss Poster Research Plus AG, fasst zusammen: "Die Bewertung von kombinierten digitalen und analogen Aussenwerbekampagnen mit unterschiedlichen Kontaktklassen ist eine Weltneuheit und ermöglicht ab sofort unserer Kundschaft, die qualitativen Unterschiede zwischen DOOH und OOH bzgl. der Beachtung bei der Planung und Kontrolle ihrer Kampagnen zu berücksichtigen."

Über SPR+

Die Swiss Poster Research Plus AG ist das wissenschaftliche, neutrale, transparente Forschungsinstitut für Schweizer Out of Home Media und Mobilität. Im System sind rund 60‘000 OOH und DOOH Werbeflächen der Anbieter APG|SGA, Clear Channel Schweiz, Neo Advertising, Alpenplakat und WWP Plakatwerbung erfasst. Im Planungstool SPR+ Expert können OOH und DOOH Kampagnen simuliert, geplant, optimiert und kontrolliert werden. Das SPR+ Expert liefert nach Sichtbarkeit gewichtete Kontakte pro Werbefläche sowie Reichweiten, OTS, GRP, TKP, CPP und Affinität für anbieterübergreifende Plakatkampagnen. Das Forschungsmodell erfüllt die globalen Richtlinien für Aussenwerbeforschung von ESOMAR. Einschaltpläne mit Kosten-, Leistungs- und Flächenübersichten können auf Knopfdruck erstellt werden. SPR+ verfügt über ein nationales Mobilitätsmodell inklusive Personenfrequenzen für jeden Strassenabschnitt der Schweiz.

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