SWA-Jahresmeeting

"Wer sich nicht ändert, wird geändert“

Roger Harlacher SWA-Präsident
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Roger Harlacher SWA-Präsident
Mit rund 350 Gästen hat der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) am Donnerstagabend das Thema „Transform or die“ diskutiert. „Unternehmungen sind massiv gefordert sich zu ändern. Tun sie das nicht, werden sie geändert“, warnte SWA-Präsident Roger Harlacher bei der Eröffnung des SWA-Jahresmeetings.

Allerdings sei die Transformation auch eine Chance, so Harlacher weiter: "Wenn etwas stirbt, entsteht auch etwas Neues". Der aktuelle Wandel ändere das Verhalten in allen Dimensionen, wie die Menschen arbeiten, einkaufen, kommunizieren und sich bewegen. "Der Change ist in der Regel gekommen, um zu bleiben", führt Harlacher die Unausweichlichkeit, sich zu ändern an und skizziert die Möglichkeiten, das zu tun: optimieren, expandieren oder transformieren.



Für den SWA heisse dies, als grösste Herausforderung zu meistern, relevant zu bleiben. "Wir müssen als Verband bei und für die Mitglieder eine klare Position am Markt beziehen", so der SWA-Präsident. Dazu sei der SWA in der Lage mit 185 Mitgliedsfirmen, zu denen 2018 dank des Engagements von Direktor Roland Ehrler 12 neue Mitgliedsunternehmen hinzugekommen seien, darunter Philips und Kenwood. "Kein anderer Werbe-Auftraggeberverband hat so viele Mitglieder und steht für 80 Prozent der Werbespendings im Markt", betont Harlacher. Die Schlüsselthemen seien 2019 dieselben wie in den vergangenen Jahren: Werbefreiheit, Transparenz, Media-Preise, Mediaforschung und Fachwissen.

Die beste Chance im Wandel haben laut Harlacher diejenigen, die "das Steuer nicht abgeben, sondern in der Hand halten". Langfristig sei dazu nötig, mit anderen Parteien zusammen zu arbeiten. "Nur mit Co-Creation in allen Punkten kann man es schaffen in der Kommunikation relevant zu bleiben", so Harlacher.


Im Vorfeld des Jahresmeetings hat der SWA seine jährliche Generalversammlung durchgeführt und den Vorstand entlastet. Die beiden Vorstandsmitglieder Tarkan Ötzküp (Watson.ch) und Mark André Heller (L'Oréal) haben den Vorstand aufgrund von Job-Wechseln in andere Branchen beziehungsweise Länderorganisationen verlassen. Neu dabei ist Frank Burkhardt, CMO bei L'Oréal in der Schweiz. In neuen Positionen weiter dabei sind Thomas Schwetje, Leiter Marketing & Digitale Services bei Coop Schweiz, und Roman Reichelt, Marketingleiter Crédit Suisse. ems

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