Studie

Zwei Drittel der Schweizer KMU lassen Social-Media-Potenziale ungenutzt

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Schweizer KMU nutzen das Business-Netzwerk Xing als Plattform am seltensten
© FH Graubünden
Schweizer KMU nutzen das Business-Netzwerk Xing als Plattform am seltensten
Nur ein knappes Drittel der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz sind in den Sozialen Medien vertreten. Das geht aus einer Untersuchung der Fachhochschule Graubünden hervor.
An der Analyse zur Nutzung von Facebook, Twitter, Instagram, Linkedin, Xing und Youtube durch KMU haben 976 Unternehmen teilgenommen. 36,5% von ihnen unterhalten demnach auf mindestens einer der untersuchten Plattformen ein eigenes Profil, wobei Facebook mit 29,3%, Instagram mit 16,1% und Linkedin mit 12,4% dominieren. 21,3% der Schweizer KMU betreiben laut FH auf mindestens zwei Social-Media-Plattformen Profile. Am häufigsten kombinieren sie dabei Facebook und Instagram (14%).


Mit ihren Auftritten generieren die befragten KMU über alle Plattformen hinweg durchschnittlich Reichweiten von 1438 Followern. Die höchsten Reichweiten erzielen sie auf Instagram mit einer Durchschnittsreichweite von 1193 Followern, gefolgt von Facebook (924 Followern). Sehr niedrige Reichweiten ergeben sich insbesondere auf Xing mit lediglich durchschnittlich 17 Followern.

"Die Zahlen weisen darauf hin, dass bezüglich eigener Social-Media-Profile für viele KMU die erwarteten Aufwände die erwarteten Erträge übersteigen", lässt sich Sebastian Früh, Projektleiter am Schweizerischen Institut für Entrepreneurship, in einer Mitteilung zitieren. Sein Fachbereich wolle Firmen dabei unterstützen, durch effiziente und sinnvolle Social-Media-Nutzung Erträge zu identifizieren.
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